Gschwender Albverein erkundete eine weitere Etappe auf dem Stuttgarter „Rösslesweg“
Bei der Tageswanderung des Schwäbischen Albvereins Gschwend auf dem „Rösslesweg in Stuttgart hatten sich die Wanderführer Erika und Günter Schmider mächtig ins Zeug gelegt und erwartungsgemäß wieder eine tolle Wanderung vorbereitet.
GSCHWEND (hv).
32 Wanderfreunde des Schwäbischen Albvereins Gschwend, darunter zahlreiche Gäste, trafen sich auf dem Bahnhof in Fornsbach zur Fahrt nach Stuttgart, um eine weitere Etappe auf dem „Rösslesweg“ zu erkunden. Unterwegs wurden schon die ersten Kontakte zu den Gästen geknüpft und man stellte Gemeinsamkeiten fest.
Am Hauptbahnhof in Stuttgart angekommen musste die Gruppe auf die U
15 in Richtung Ruhbank umsteigen. Leider verpassten einige Teilnehmer den Zug, weil der Frühstückskaffee zu einem kleinen, nicht eingeplantem Aufenthalt zwang und somit nicht alle den Zug rechtzeitig erreichten. Aber auch dies wurde von den beiden erfahrenen Wanderführern mit Bravour gemeistert. Die erste Gruppe fuhr planmäßig hinauf zur Geroksruhe. Auf dem dortigen Aussichtspunkt mit einem grandiosen Blick über die Landeshauptstadt wurde auf die Nachzügler gewartet.
Nachdem die Wandergruppe wieder komplett war, konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Das Wetter war bestens und alle waren gespannt, was Erika und Günter vor hatten.
Über den Waldsportpfad „Waldebene Ost“ wurde alsbald das Naturdenkmal Schiller-Linde erreicht. Dieser traumhaft schön gelegene Platz mit seinen Ruhebänken mit Panoramablick auf die Stadt lud natürlich zum Verweilen ein. Mittlerweile war es auch Mittag geworden und so wurde Rucksackvesper ausgepackt. Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging plötzlich ein leises Raunen durch die Gruppe: einer der Wanderfreunde hatte einen Doppelbrand aus der hauseigenen Brennerei im Rucksack. Das passte nach der deftigen Mahlzeit. Frisch gestärkt nahmen die Wanderer die weitere Strecke unter die Stiefel. Über den Raichberg erreichte man bald Hedelfingen, den südöstlichsten Stadtbezirk von Stuttgart.
Auf verschlungenen Wegen ging es durch diesen Ort hinunter zum Neckar und hinüber nach Obertürkheim. Auf schweißtreibenden Wegen wanderte die Gruppe nun durch die Weinberge hinauf in Richtung Rotenberg. Niemand hat gesehen, dass diese und jene Traubendolde in den gierigen Mündern verschwunden ist. Bald war die Vereinsgaststätte des Turnerbundes Untertürkheim erreicht, wo die Wanderschar bereits erwartet wurde. Das Essen und das Viertele mundeten hervorragend. Leider viel zu bald drängte der Wanderführer wieder zum Aufbruch, weil der Zug nach Fornsbach nicht warten wollte.
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