Aktionswoche „Die Welt zu Gast in Gmünd“
So ziemlich alles, was in Gmünd Rang und Namen und dazu noch sportliche Beine hat, rannte am Samstag durch die Innenstadt. Dazu rund 500 weitere konditionsstarke Läufer aus Schulen und Vereinen. Mit einem Spendenlauf wurden die Eine-Welt-Tage eröffnet.
SCHWÄBISCH GMÜND
(hs). „Die Welt zu Gast in Gmünd“ ist die Veranstaltungsreihe überschrieben, die mit dem Benefizlauf über Marktplatz und durch angrenzende Gässchen ihren Auftakt nahm. Zahlreiche Kirchengemeinden und Organisationen haben sich unter der Federführung von Cordula Reichert (Gmünder Weltladen
e.V.) und Ellen Dietrich (Haus der Hoffnung – Nepalhilfe
e.V.) zusammengetan, um eine Woche das multikulturelle Gemeinschaftsgefühl in Schwäbisch Gmünd und vor allem auch die Solidarität mit den Entwicklungländern zu stärken.
Für den schwungvollen Auftakt auf der Bühne auf dem oberen Marktplatz sorgte am Samstag zunächst „Swabian Brass“. Cordula Reichert und Oberbürgermeister Richard Arnold waren in ihren Ansprachen hellauf begeistert angesichts der tollen Resonanz, die bereits der große Sponsoren– und Benefizlauf als Auftaktveranstaltung gefunden hatte. Auf der Gmünder Bühne begrüßt wurde als Ehrengast auch
Dr. Karl-Heinz Schmid, Chef der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg und damit auch der landesweiten Kampagne „Meine Welt Deine Welt Eine Welt“, unter deren Schirm die Gmünder Aktionswoche steht. Schmid gab zu verstehen: Die Welt sei zu einem Dorf geworden, in dem man mehr denn je aufeinander angewiesen sein werde. Und heute sei diese Welt zu Gast in Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold hieß die vielen Mitstreiter und vor allem das ungeduldig wartende Heer der Dauerläufer willkommen. Unsere Stadt sei ja die eine, unsere Welt. Denn
106 Nationen seien in Schwäbisch Gmünd vertreten. Der OB rief dazu auf, weiterhin das traditionell gute, schon immer betont weltoffene Miteinander in dieser Stadt zu pflegen. Ganz herzliche Dankesworte richtete Cordula Reichert an die vielen Sponsoren, die den großen Spendenlauf möglich gemacht hätten. Deren Liste war lang und wurde noch am Samstag mit Begeisterung fortlaufend ergänzt. Auch hob sie die internationale Beteiligung hervor, sowohl bei der sportlichen Veranstaltung als auch beim folgenden Bühnenprogramm. Dann fiel der Startschuss. Jeder Teilnehmer lief pro Innenstadtrunde einen Euro in die Spendenkasse. Da etliche Teams mächtig stark vertreten waren, kam da schnell eine stattliche Summe zusammen. Deutliche Präsenz zeigte die
1. Mannschaft der Normannia ebenso wie die Gmünder Feuerwehr, ebenso türkische Vereine und viele Schulen. Auch der schon wenig später einsetzende Regen unterbrach den Spendenlauf zugunsten der Entwicklungshilfeprojekte nicht. Gegen
12 Uhr verlagerte sich das Zuschauer– und Zuhörerinteresse auch in den Franziskaner. Dort gab es einen „Markt der Möglichkeiten“: Die ganze Vielzahl der in Schwäbisch Gmünd angesiedelten Entwicklungshilfeprojekte wurden dort vorgestellt.
Noch keine Kommentare vorhanden.