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Sport |
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Schwäbischer Albmarathon: Neuer Teilnehmerrekord in Reichweite
(pm). In großen Schritten rückt der Start des Schwäbischen Albmarathons in Gmünd entgegen. Schon weit über 1000 Anmeldungen können die Organisatoren der DJK Gmünd verzeichnen. Sogar eine neue Rekordteilnehmerzahl rückt in greifbare Nähe.
Teilnehmerzahlen: Bis zum
12. Oktober lagen
398 Anmeldungen für die
50-Kilometer-Strecke vor, was auf eine Teilnehmerzahl knapp unter Vorjahresniveau hindeutet. Die Meldezahlen für die Strecken über
25 km, zehn Kilometer und
30 km Walking liegen dafür etwas über dem Vorjahr. Die Organisatoren rechnene deshalb wieder mit
1400 bis
1500 Teilnehmern, was ein anhaltend hohes Niveau darstellt. Dazu kommen vermutlich etwa
100 Schüler sowie
300 Bambinis, die auf der Marktplatzrunde Strecken zwischen
300 und
1000 Metern in Angriff nehmen werden. Die
2000-Teilnehmer– Marke bleibt also in Sichtweite.
Die
DJK Schwäbisch Gmünd und ihre Partnervereine (TV Straßdorf, TSGV Waldstetten, TV Wißgoldingen, TSGV Rechberg,
TSV Wäschenbeuren,
DRK) und sonstigen Partner freuen sich in jedem Fall auf alle Teilnehmer, die den weg nach Schwäbisch Gmünd finden.
Schüler– und Bambiniläufe: Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schüler– und Bambinilauf. Hier ist der Anmeldetermin für Gruppen (Schulen) bereits abgelaufen. Einzelne Schüler und Bambini – Kinder im Kindergartenalter – können jedoch auch noch am
24. Oktober vor Ort nachgemeldet werden. Etwa gegen
10.
20 Uhr, kurz nachdem die „Großen“ gestartet sind, kommt die Stunde der Kleinen, denn dann beginnt der Bambinilauf für Kinder im Vorschulalter. Dabei wird rund um den Marktplatz ein kleiner Rundkurs angelegt. Hier können die Kinder in zwei Läufen je nach Alter eine kleine (
300 m) oder große Marktplatzrunde (
500 m) laufen. Die Anmeldung ist kostenlos. Jedes Kind erhält ein T-Shirt.
Ab
10.
50 Uhr finden dann die Jahrgangsläufe für Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge
1998 bis
2003 statt. Schüler und Schülerinnen können noch auf dem Marktplatz beim Stand beim Marienbrunnen nachmelden. Die Anmeldung ist auch hier kostenlos. Die ersten drei Teilnehmer jedes Laufs werden namentlich erfasst und erhalten einen kleinen Preis. Insgesamt soll es bei diesen Rahmenwettkämpfen aber nicht (nur) um das Gewinnen, sondern um die Freude an der Bewegung gehen. Stadt Schwäbisch Gmünd,
DJK,
AOK und Sparkasse haben das gemeinsame, gesellschaftliche Ziel, Freude an Sport und Bewegung bei Kindern zu fördern. Dies verbindet den Albmarathon auch mit dem „Eine Welt Lauf“ am vergangenen Wochenende oder der Aktion „Schulen laufen für Kinder“.
Zehn-Kilometer-Lauf: Schüler des Jahrgangs
1997 und älter sind herzlich eingeladen, die Zehn-Kilometer-Strecke in Angriff zu nehmen, da ab zwölf Jahren eine
1000-Meter-Marktplatzrunde doch zu geringe Ansprüche stellen dürfte. Reizvoller erscheint es da, sich mit anderen, erwachsenen Läufern direkt zu messen oder einfach auszuprobieren, wie spannend es ist, einmal eine etwas längere Strecke in Angriff zu nehmen. Anders als auf der Marktplatzrunde gewinnt hier nicht der schnellste Sprinter, sondern derjenige, der seine Kräfte am besten einteilt. Und an Erfahrung und Fitness wird jeder gewinnen, der antritt. Als zusätzlicher Ansporn hat die
DJK einen neuen Pokal für die größte teilnehmende Gruppe ausgelobt, der durchaus gerne an eine Schule gehen darf.
Organisatorisches: Nach dem Schluss der schriftlichen Voranmeldung sind noch Online-Spätmeldungen möglich. Diese Möglichkeit ist erstmals bis zum Freitag,
23. Oktober, um
20 Uhr, also bis
14 Stunden vor dem Start gegeben. Außerdem gibt es Nachmeldemöglichkeiten am Freitag,
23. Oktober, von
17 bis
20 Uhr und am Samstag,
24. Oktober, von
7 bis
9 Uhr im Wettkampfzentrum Prediger. Für den Zehn-Kilometer-Lauf ist eine Nachmeldung bis
11 Uhr möglich.
Laufsymposium mit Walter Hösch: Am Freitagabend,
23. Oktober, findet wieder das jährliche Laufsymposium vor dem Albmarathon statt. Dieses hat den Sinn, bei den Teilnehmern des Albmarathons Wissen über das Laufen zu vertiefen und für die Öffentlichkeit ein Schaufenster des Ultralaufs zu sein. Walter Hösch aus Lindach lief durch ganz Deutschland für einen guten Zweck.
1443 Kilometer absolvierte er zu Gunsten der Deutschen Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom vom tiefsten zum höchsten Landespunkt. Ab
18.
30 Uhr berichtet Walter Hösch im kleinen Saal des Predigers über diesen Lauf. Ein ideales Vorprogramm für den tags darauf stattfindenden Albmarathon. Der Extremläufer aus Lindach wird in seinem Vortrag auf seine Erlebnisse dieses außergewöhnlichen Laufes eingehen. In
29 Tagesetappen ging es vom tiefsten zum höchsten Punkt im Ostalbkreis, in Baden-Württemberg und in Deutschland. Die Strecke verlief zunächst von Lorch-Waldhausen auf das Kalte Feld, dann von Mannheim auf den Feldberg und zuletzt von Neuendorf in der Nähe von Itzehoe bis auf die Zugspitze. Hösch wird auch über die Vorbereitungen zu diesem Extremlauf berichten sowie die körperliche und psychische Belastung in Wort und Bild näher bringen.
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