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» Ostalbkreis | Freitag, 02. Oktober 2009

Verwaltungsverband Schwäbischer Wald nun unter dem Vorsitz von Ulrich Baum

Turnusgemäß wechselte der Vorsitz im Gemeindeverwaltungsverband Schwäbischer Wald zum Spraitbacher Schultes. Stellvertreter von Ulrich Baum sind Dieter Gerstlauer aus Durlangen und Jochen Renner aus Täferrot. Danach ging die Verbandsversammlung auf Informationsfahrt zu EnBW. Von Gerold Bauer

SPRAITBACH. Im Zuge der Kommunalwahlen hat sich auch die Besetzung der Verbandsversammlung geändert. Daher wurden vom bisherigen Vorsitzenden Dieter Gerstlauer zunächst die Verdienste der ausscheidenden Gremiumsmitglieder gewürdigt und die „Neuen“ herzlich begrüßt. Man habe in der letzten Legislaturperiode zum Teil spannende Sitzungen gehabt und sich mit zukunftweisenden Weichenstellungen befassen müssen. Dabei, so Gerstlauer, sei es gelungen, die Verbandshauptschule weiter zu entwickeln, damit daraus eine Werkrealschule neuen Typs werden könne.
Die Wahl des Verbandsvorsitzenden und seiner beiden Stellvertreter war eher ein formaler Akt, denn im Rahmen eines rollierenden Systems ist geregelt, welche Gemeinde wann den Vorsitzenden stellen darf. Ebenso Usus, so erläuterte Gerstlauer, ist die Praxis, dass der scheidende Vorsitzende die Rolle des ersten Stellvertreters übernimmt und der zweite Stellvertreter jener Bürgermeister wird, der in der nächsten Legislaturperiode dann den Vorsitz übernimmt. Alle drei Ämter wurden in offener Wahl und einstimmig besetzt.
Als neuer Vorsitzender hielt Ulrich Baum eine kleine Antrittsrede. Dabei war es ihm zuallererst ein Anliegen, Dieter Gerstlauer für die gute Vorarbeit zu danken. „Es liegen fünf interessante Jahre vor uns“, stellte Baum im Hinblick auf die nun begonnene Legislaturperiode der Verbandsversammlung in Aussicht und verwies auf die anstehenden Veränderungen im Verwaltungssystem. Die Auslagerungen bestimmter Buchhalter-​Tätigkeiten an das Rechenzentrum habe sich bewährt, sagte er; was nun folge sei die Umstellung auf ein neues Buchhaltungssystem beim Verband in Mutlangen. Einer Meinung ist Ulrich Baum mit seinem Vorgänger Dieter Gerstlauer, dass bezüglich der Verbandshauptschule in Mutlangen die Weichen in die richtige Richtung gestellt worden seien. Auch die Bekanntgaben bezogen sich auf den Ausbau der Schule zur Ganztagesschule und den den Ausbau der Schulküche. Aus dem Aufenthaltsraum werde ein „Schülertreff“.
Nach dem Ende des offiziellen Sitzungsteils reisten die Mitglieder des Gremiums inklusive ihrer Stellvertreter nach Stuttgart, um sich in Möhringen in der so genannten „EnBW–City“ über die modernste Gebäudetechnik in Sachen Energie zu informieren. Auch allgemeine Informationen über die Energiepolitik und die Preisentwicklung interessierte die Gemeinden, die ja als Kunden und Konzessionspartner eng mit der EnBW verbunden sind. Ein Besuch im Daimler-​Museum rundete das Programm ab.
 

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