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» Schwäbisch Gmünd | Dienstag, 20. Oktober 2009

Katrin Schwemle war beim 20. Künstlertreffen der ungarischen Partnerstadt Székesfehérvár

Die ungarische Partnerstadt Székesfehérvár und die dort ansässige Firma Alcoa-​Köfem veranstalteten dieses Jahr das 20. Künstlertreffen in Agárd. Mit dabei aus Schwäbisch Gmünd: Katrin Schwemle.

SCHWÄBISCH GMÜND (bu). Agárd ist ein wunderschön gelegener Ort am See, zehn Autominuten von Székesfehérvár entfernt. Eingeladen wurden internationale Künstler aus den jeweiligen Partnerstädten. Das Referat „Städtepartnerschaften“ der Stadt Schwäbisch Gmünd entsandte dieses Jahr die Künstlerin Katrin Schwemle. Aus Rumänien, Bulgarien, Polen, Türkei sowie Deutschland kamen insgesamt zehn Künstlerinnen, aus Székesfehérvár drei in das Kunstcamp nach Agárd. Die dort entstandenen Arbeiten wurden am letzten Abend im Clubhaus von Alcoa-​Köfém präsentiert, die sehr kurze dreistündige Ausstellung wurde von Tihamér Warvasovszky, dem Bürgermeister von Székesfehérvár und József Simon, der Vertreter des Clubhaus von Alcoa-​Köfém eröffnet. Mit diesen Namen ist auch der von Etelka Halász zu nennen, der Vertreterin des Kulturbüros von Székesfehérvár, die gemeinsam mit József Simon für die hervorragende Organisation des Künstlertreffens und die jeweiligen Veranstaltungen verantwortlich war. Beide sorgten durch ihre sehr herzliche und zuvorkommende Art dafür, dass die Künstler sich alle sehr wohlfühlten und einen äußerst begeisterten Eindruck aus Székesfehérvár mit nach Hause nehmen konnten. Neben der arbeitsintensiven Zeit im Agárder Künstlercamp, wurden den Künstler verschiedene Programmpunkte in der Stadt Székesfehérvár geboten, so gab es eine offizielle Begrüßungen im Rathaus, bei der die Vizebürgermeisterin Dr. Csilla Csapó alle Künstler mit Sekt und Häppchen herzlich willkommen hieß. Außerdem das Székesfehérvárer Stadtfest, bei dem den Gästen allerlei ungarische Spezialitäten serviert wurden: Lecso, Gulasch, Bikavér und Palinka, der bei den Ungarn natürlich nicht fehlen darf. Zu den anderen Highlights zählte zweifelsohne die Besichtigung der Bory-​Burg, eine verspieltes und fantasievolles „Märchenschloss“ aus dem 19. Jahrhundert, das voll von gesammelter und eigener Kunst der Erbauer, des Künstlerehepaares Bory, ist. Ein Konzert mit ungarischer Zigeunermusik, das die Künstlerin und Zymbal-​Spielerin Ágnes Csilla Magyar mit ihrer Band kurzfristig im Kunstcamp in Agárd für ihre Künstlerkollegen organisierte, rundete das vielfältige und interessante Programm ab.
Die Künstlerinnen und Künstler verließen Székesfehérvár in Richtung Budapester Flughafen nicht nur mit vielen fleißig erarbeitenden Kunstwerken im Gepäck, sondern auch mit viel positiver Gefühle für ungarische Lebensart und Katrin Schwemle für die Partnerstadt Székesfehérvár.
 

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