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» Ostalbkreis | Mittwoch, 21. Oktober 2009

Jahreskonzert des Heubacher Liederkranzes spannte den musikalischen Bogen über mehrere Jahrhunderte

Einblicke in die Welt der Oper erfuhren die Zuschauer am vergangenen Samstag beim Jahreskonzert des Heubacher Liederkranzes. Der junge Chor „Changing Times“ spannte zudem den Bogen zur modernen Form der Oper, dem Musical.

HEUBACH (hsc). Unter dem Motto „Welt der Oper“ und „One Short Day“ war am Wochenende der Heubacher Liederkranz angetreten sein großes Jahreskonzert in der Stadthalle auszurichten. Den Auftakt machte der junge Chor „Changing Times“ (unter der Leitung von Julia Bernert) mit Songs aus den Musicals „Grease“ und „Wicked“. Mit „Your are the one that I want“ und „Bohemian Rapsody“ von Queen entführte Changing Times die Zuschauer in die Welt der Siebziger Jahre. Mit „Popular“ aus dem aktuellen Musical Wicked schlug das Ensemble „Changing Times§ den Bogen zurück ins Jahr 2009.
„Is this the real life or is this just fantasy? Ist es das reale wahre Leben oder ist es nur Fantasie?“ so lautet die erste Textzeile aus Bohemian Rapsody von Queen. Diese Frage lässt sich mühelos auf alle Musicals und Opern beziehen und klärt ein Bisschen der Faszination von Oper und Musical gleichsam als Spiegel des wahren Lebens.
Auch der Gemischte Chor hatte den Bogen weit gespannt – von Smetanas „Chor der Landleute“ über Verdis „La Traviata, Die Lombarden und Die Sizilianische Vesper“ bis hin zu „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck. Gleich zehn Titel aus neun Opern standen auf dem Programm des Gemischten Chores unter der Leitung von Konrad Sorg.
Der Gemischte Chor, von Konrad Sorg der sein Chorstücke mal mitreißend, mal sanft und stimmungsvoll vortrug, verstand es gut die jeweiligen Charaktere der Opernstücke dem Publikum zu Gehör zu bringen. Am Klavier wurde der Chor virtuos und gekonnt von Florian Strasser begleitet. Die Einstimmung auf die einzelnen Chorstücke und damit auch auf die verschiedenen Opern und Epochen oblag Günther Hausmann. In seinen kurzen Beschreibungen verstand er es grandios mit wenigen Sätzen das Publikum in die jeweilige Oper, bis direkt an den Schauplatz zu entführen und die dazugehörigen Chorstücke anzukündigen.
So war dort viel von schwierigen Heiratsplänen, windigen Gesellen, der einen oder anderen List die Rede. Man hörte von manch erteilter Lektion und häufig siegt am Ende die Liebe. Unterm Strich wurde die Veranstaltung für die Gäste ein schöner und kurzweiliger Abend der auch die nicht Opern-​versierten Zuhörer in seinen Bann zog.
 

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