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» Ostalbkreis | Donnerstag, 22. Oktober 2009

Kombination aus einem Ofen für Holzpellets und Blockheizkraftwerk

Eine Kombination aus Blockheizkraftwerk und Holzpelletsheizung wärmt nun das Aalener Landratsamt. Landrat Klaus Pavel und der Umweltausschuss des Kreistages nahmen nun diese neue Heizungsanlage offiziell in Betrieb.

OSTALBKREIS (pm). Die Beheizung des Aalener Landratsamts erfolgt ab sofort durch eine Kombination aus Kraft-​Wärme-​Kopplungsanlage und Holzpelletheizung. Landrat Klaus Pavel und die Mitglieder des Ausschusses für Umweltschutz und Kreisentwicklung nahmen die neu installierte Wärmeerzeugungsanlage am vergangenen Dienstagnachmittag offiziell in Betrieb. Der Geschäftsbereichsleiter des Gebäudemanagements, Jürgen Langer, sowie Patrick Schweizer vom Ingenieurbüro Schuler aus Bietigheim-​Bissingen stellten dem Kreischef und den Ausschussmitgliedern die neue Anlage sowie die an der Heizungsverteilung durchgeführten Sanierungsmaßnahmen im Detail vor.
Kraft-​Wärme-​Kopplung sichert
die Grundversorgung und produziert gleichzeitig Strom
Das gasbetriebene Blockheizkraftwerk sichert als Kraft-​Wärme-​Kopplungsanlage die Grundwärmeversorgung. Gleichzeitig produziert sie Strom für den Eigenverbrauch im Landratsamtsgebäude. Hierdurch kann ein Wirkungsgrad von 90 Prozent erreicht werden. In der Heizperiode wird die Holzpelletheizung den Großteil der Wärmeversorgung übernehmen. Zur Spitzenlastabdeckung stehen zwei Gaskessel zur Verfügung, die — abwechselnd hinzugeschaltet — auf diese Weise betriebsbereit gehalten werden können. Diese beiden Gaskessel hatten zusammen mit zwei Blockheizkraftwerken der Stadtwerke Aalen bisher die Wärmeversorgung des Landratsamts sichergestellt.
Durch die neu konzipierte Wärmeversorgung kann der jährliche CO²-​Ausstoß von 962 Tonnen auf 635 Tonnen reduziert werden. Gleichzeitig werden durch den Einsatz des heimischen Energieträgers Holz die regionale Wirtschaft unterstützt und Arbeitsplätze gesichert. Die Investitionskosten für die Installation der neuen Heizungsanlage betrugen 535.000 Euro, wovon 99.850 Euro über Fördermittel des Förderprogramms Klimaschutz-​Plus des Landes Baden-​Württembergs abgedeckt werden.
 

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