Ruppertshofen legt sich einen neuen Internetauftritt zu
Bürger hatten in der gestrigen Gemeinderatssitzung in Ruppertshofen keine Fragen, so dass Bürgermeister Peter Kühnl sogleich auf die Neugestaltung des Internetsauftritts der Gemeinde verweisen konnte.
Der Designer des neuen Internetauftritts, Holger Homberg, stellte den völlig neu gestalteten Internetauftritt vor. Bürgermeister Peter Kühnl freute sich: „Was lange währt, wird endlich gut“. Eine übersichtliche Navigation zeichnen die neuen Seiten in den Grundfarben Blau, Schwarz, Silber aus. Holger Homberg stellte die neue Homepage der Gemeinde kostenlos zur Verfügung, und er will auch dafür sorgen tragen, dass eine Mitarbeiter der Gemeinde sie in Zukunft jeweils aktualisieren kann. Der Bürgermeister freute sich darüber samt seinem Gemeinderat: „Damit können wir uns sehen lassen.“ Und so dankte er dem Gestalter und überreichte ihm ein Präsent der Gemeinde Ruppertshofen. In der nächsten Woche sollen die Seiten freigeschaltet werden und die alten ablösen. Als Nächstes stellte der Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft Schwäbischer Wald, Bernhard Deininger, die Jahresrechnung von
2008 zur Genehmigung dem Gemeinderat vor. Erfreut konnte er darauf verweisen, dass diese mit einem guten positiven Ergebnis abschließen. Dabei hätten sich auch die zurückliegenden guten Jahre auf den Gemeindehaushalt ausgewirkt. Dabei habe man eine viertel Million Euro an Rücklagen bilden können. Die Verschuldung der Gemeinde betrug
665 Euro pro Einwohner. Die Jahresrechnung schloss in den Einnahmen und Ausgaben jeweils mit
4970838 Euro ab. Der Wermutstropfen aber war, dass sich auch in Ruppertshofen die Finanzkrise auf den Haushalt für
2009 auswirken werde und auch die Rücklagen zusammenschmelzen würden. Der Gemeinderat akzeptierte die Jahresrechnung. Heikler sah es beim nächsten Tagesordnungspunkt, den Bausachen aus. Keine Schwierigkeiten sah der Gemeinderat beim Einverständnis für den Umbau des ehemaligen Bankgebäudes in Ruppertshofen zum Wohnhaus samt einem Schuppen. Bei vier Enthaltungen stimmte der Rat zu. Diskussionen aber gab es bei den beiden folgenden Bausachen, nämlich der Erstellung eines Brennholzlagers in Hönig und der Erstellung einer Werkstatt mit Lager ebenfalls in Hönig.
Diese beiden Anliegen hatten dem Gemeinderat schon in der Vergangenheit Kopfzerbrechen bereitet. So auch jetzt wieder, so dass Gemeinderat Waibel darauf hinwies, dass der Gemeinderat hier nur das Einvernehmen verweigern oder zustimmen könne. Das allerdings bemängelte er ebenso wie der Bürgermeister. Aber man müsse sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. Diese beiden Bausachen waren im Bauausschuss bereits vorberaten worden, der sich für die Verweigerung des Einvernehmens ausgesprochen hatte. Der Gemeinderat verweigerte bei sechs Enthaltungen das Einvernehmen zum Brennholzlager in Hönig und mit fünf Enthaltungen das Einvernehmen für die Werkstatt mit Lager in Hönig.
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