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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 26. Oktober 2009

Rund 11 000 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd

Eine Reihe von festlichen Veranstaltungen liegen hinter dem Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd in Mutlangen aus Anlass des Um– und Neubaus. Gestern fand ein Tag der offenen Tür statt. Von Dietrich Kossien

MUTLANGEN. Mit der Einweihung des Klinikums konnte die derzeit größte Baumaßnahme des Landkreises offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. Und aus diesem Anlass fand eine groß angelegte und informative Veranstaltungsreihe statt, mit der die vielfältigen Leistungen und Angebote des Stauferklinikums Gmünd deutlich gemacht wurden.
Zu den Highlights der Veranstaltungsreihe zählten die Vernissage des Skulpturenparks, der Festakt zur Einweihung des Stauferklinikums, am vergangenen Samstag die Einsegnung der Klinikkapelle und am gestrigen Sonntag ein Tag der offenen Tür, den der Landrat des Ost-​albkreises, Klaus Pavel, am Morgen des Sonntags eröffnete, wobei die musikalische Begleitung durch das Saxophon-​Ensemble des Musikvereins Mutlangen die Besucher aus dem ganzen Ostalbkreis erfreute. Für sie gab es Präsentationen der Abteilungen des Stauferklinikums, Führungen und Vorträge, Infostände des Roten Kreuzes und Selbsthilfegruppen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm. Viele Hunderte von Besuchern nutzten die Gelegenheit, sich das hochmoderne Klinikum von innen und außen anzusehen. Großes Erstaunen dürfte sicherlich bei allen Besuchern die schier zum Verlaufen verführende Größe des Klinikums ausgelöst haben, das auch in seinen Ausmaßen kaum wiederzuerkennen ist.
Da wusste man kaum, wo man denn zuerst hinschauen sollte. Da präsentierte sich die Klinik für Kinder– und Jugendmedizin oder der Kreißsaal, die Onkologische Tagesklinik, das Zentrum für Traumatologie, Orthopädische Chirurgie und das Wirbelsäulenzentrum und viele andere Abteilungen, wie Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Palliativmedizin, Kardiologie und Freiwilliger Krankenhaushilfsdienst sowie die Schulen am Klinikum. Dazu gab es noch Führungen durch verschiedene Bereiche und auch Vorträge, so dass es kaum etwas gab, über das man sich nicht informieren konnte. An Infoständen konnte man sich über die Therapiehunde des Malteser Hilfsdienstes Schwäbisch Gmünd, den Strickkreis Deutsches Rotes Kreuz, den Kinderhospizdienst und die Montessori-​Therapie schlau machen oder auch Frühchentreff.
Das Haus Lindenhof war beim Tag der offenen Tür ebenso dabei wie die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, die Studien– und Abschlussarbeiten mit medizinischem Themenhintergrund ausstellte. Übungen von Rettungsdiensten, wie der Schnelleinsatzgruppe und der Bergwacht vervollständigten das großformatige Programm, in dem sich auch viele Selbsthilfegruppen und Gesprächskreise, die immer wichtiger werden, darstellten. Neben all dem gab es auch ein unterhaltsames Programm. So hieß es Zauberei und Spaß mit Andy Clapp und Jürgen, dem Luftballonartist und Luftballonmodellierer. Ein Figurentheater mit Alice Therese Böhm, die Klinikclowns, das Kinderschminken und ein Glücksrad sorgten außerdem für zusätzliche Abwechslung. Und natürlich fand auch die neue großzügig gestaltete Cafeteria viel Zuspruch.
 

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