Rehnenhof: 50 Jahre Kirchenchor — 50 Jahre Grundsteinlegung
Kürzlich feierte die katholische Kirchengemeinde St. Maria Königin Wetzgau-Rehnenhof, denn auf den Tag genau vor 50 Jahren wurde der Grundstein für den Kirchenbau gelegt. Der vor 50 Jahren gegründete Kirchenchor trat anlässlich dieses Ereignisses erstmals öffentlich in Erscheinung.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Dies war Grund genug, einen Festgottesdienst zu feiern, der von Pfarrer Möhler unter Assistenz von Diakon Betz zelebriert wurde. In seiner Predigt stellte Pfarrer Möhler das Pauluswort aus dem
1. Korintherbrief in den Mittelpunkt, wonach Jesus Christus das Fundament ist, auf dem jeder weiterbaut und jeder einzelne in sich Tempel Gottes ist. Die Gesamtheit der Gläubigen aber ist letztlich die Kirche Jesu Christi.
Mit großem Können und ausdrucksvoll umrahmte der Kirchenchor die Messfeier mit der Messe in C-Dur von Anton Bruckner für Chor und Orchester mit Franz Sickert an der Orgel und unter anderem dem “Ave Verum“ von Mozart. Die Gesamtleitung hatte Helga Sickert.
Im Namen des Kirchengemeinderates würdigte anschließend Frau Ficker das jahrzehntelange Engagement der Chormitglieder, sowie im Besonderen die über
30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit von Anton Weiß nicht nur als Chorvorstand, sondern auch als Mitglied des Kirchengemeinderates und seine Arbeit für die Kirchengemeinde allgemein.
Oberbürgermeister Richard Arnold zur Bedeutung der Musik
In seinem Grußwort stellte dann Oberbürgermeister Richard Arnold, ausgehend von Mozarts „wo Musik sich frei entfaltet“ die Bedeutung der Musik und die Wichtigkeit des Gesanges heraus, wobei die Wirkung über die Stadtteilgrenzen hinausgehe. Um den Fortbestand der Kirchenchöre zu gewährleisten und dadurch mit Chorgesang auch weiterhin die kirchlichen Feste würdevoll zu umrahmen sei es wichtig, dass sich junge Sängerinnen und Sänger in diesen Dienst einbringen.
Ein weiteres Grußwort sprach Pfarrer von Streit als Vorsitzender des Bezirksbeirates Wetzgau — Rehnenhof. Anschließend nahm man im Gemeindehaus an den von Jutta Weiß und Birgit Mitrenga herbstlich und festlich dekorierten Tischen zum gemeinsamen Mittagessen Platz. Einige Chorsätze belebten das Zusammensein und waren so begeisternd, dass sich der OB, als ehemaliger Chorsänger Einordnungsfähigkeit beweisend, spontan in den Tenor einreihte und kräftig mitsang.
Auch ein französisches Lied, solistisch von ihm vorgetragen, vom Publikum unterstützt, löste Begeisterung und Erstaunen über seine Stimmgewalt aus. Gedankt wurde allen, die zu dem Gelingen dieses sehr harmonischen Festtages beitrugen.
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