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Dienstag, 27. Oktober 2009
Schwimmen, Württembergische Kurzbahn-Meisterschaften in Gmünd: Denise Lachnit glänzt mit starken Leistungen
Der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd war am Wochenende nicht nur ein guter Gastgeber bei den württembergischen Kurzbahn-Meisterschaften im Hallenbad an der Goethestraße, sondern war auch des Öfteren in den Endläufen der offenen Klasse vertreten.
In gleich
16 Fällen gab es einen Platz unter den ersten Sechs im Lande. Allerdings reichte es nicht zu einem Titel, was aber auch nicht im „Anforderungsprofil“ für die Titelkämpfe stand. Aber eine Vizemeisterschaft und gleich vier dritte Plätze hatten die Verantwortlichen beim
SVG im Vorfeld der mit
45 Vereinen besetzten (die
1579 Einzel– und
25 Staffelmeldungen abgegeben hatten) auch nicht unbedingt auf der Rechnung. Vielmehr ging es für Trainer Martin Rademacher um die Qualifikation für die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften vom
26. bis
29. November in Essen. „Wir werden mit einem Quartett ins Ruhrgebiet fahren“, stellte der
SVG–Coach nach zwei Tagen Schwimmsport pur fest und zeigte sich „sehr zufrieden“. Neben den bereits qualifizierten Hannes Röhrle und Anna Sobl lösten auch Philipp Sobl und Denise Lachnit das Ticket zu den „Deutschen“. Dagegen fehlten Timo Herklotz und Nina Pichler am Ende nur wenige Bruchteile von Sekunden für die Qualifikation.
Zum Beginn der Saison zum Schwimmverein gewechselt, scheint sich diese „Luftveränderung“ für Denise Lachnit bereits auszuzahlen. Jedenfalls überraschte die
15 Jahre alte Schülerin am Wochenende mit einem überraschenden zweiten Platz im Finale über
100 m Brust und stieg damit auch in den Zug in Richtung Essen in vier Wochen. Aber nicht nur ihr Ergebnis über diese Strecke ließ aufhorchen. So verbesserte sie sich über
200 m Brust auf starke
2:
44,
07 Minuten und belegte damit Rang drei im Konzert der Spitzenkräfte im Lande. Die
50 m Brust sahen sie in einem spannenden Rennen nach
35,
17 Sekunden als Sechste im Ziel. Bei allen drei Einsätzen zeigte sie Leistungen, die beim
SVG in diesem Alter noch niemand vorweisen konnte. Wie eng es gerade über die
50 m Brust zuging, zeigen die weiteren Ergebnisse. Nina Pichler wurde mit
35,
15 Sekunden Fünfte – nur drei Hundertstelsekunden hinter Platz drei. Allerdings verpasste sie die Norm für Essen auch um
15 Hundertstelsekunden und war etwas enttäuscht. Über
100 m Brust wurde sie mit
1:
17,
28 Minuten Fünfte.
Nichts Neues ist es mehr beim Schwimmverein, dass Anna Sobl an der Landesspitze mitmischen kann (wenn auch nicht unbedingt im Kampf um den Titel). So konnte sie sich nach
2:
08,
75 Minuten nicht nur über eine neue persönliche Bestzeit freuen, sondern auch über den dritten Platz. Über
400 m Freistil verbesserte sie sich auch auf gute
4:
29,
73 Minuten und wurde damit Vierte. Einen fünften Rang gab es für sie mit neuem Hausrekord von
2:
29,
46 Minuten über
200 m Lagen. Noch einmal war Anna Sobl an einem dritten Platz beteiligt. Als Schlussschwimmerin führte sie das
4 x
50 m-Lagen-Quartett des
SVG mit Nadine Rollny, Denise Lachnit und Carina Matussek nach
2:
08,
33 Minuten auf diese Position. Vierte wurden die Gmünderinnen Selina Thomas, Anna Sobl, Yanah Elser und Carina Matussek mit
1:
56,
00 Minuten über
4 x
50 m Freistil.
Bei den Männern glänzte vor allem Philipp Sobl, der über
100 m Schmetterling mit
56,
11 Sekunden auch den Vereinsrekord des Schwimmvereins verbessern konnte. Zugleich bedeutete dies Rang drei und einen Start in Essen. Die
200 m Schmetterling beendete der
20 Jahre alte Student nach
2:
07,
31 Minuten auf Rang fünf. Zweimal diese Position belegte Timo Herklotz über
50 m (
30,
23 Sekunden) und
100 m Brust (
1:
06,
47 Minuten). Ihm fehlten beim Sprint über zwei Bahnen am Ende
23 Hundertstelsekunden, um sich einen Startplatz bei den deutschen Meisterschaften zu ergattern. Ebenfalls Fünfter wurde über
200 m Brust Hannes Röhrle mit
2:
26,
15 Minuten. Knapp verpassten die Gmünder Lukas Sittner, Timo Herklotz, Philipp Sobl und Marcel Stütz mit
1:
50,
12 Minuten als Vierte den Sprung auf das Podest über
4 x
50 m Lagen. In der
4 x
50 m-Freistilstaffel wurde der
SVG disqualifiziert.
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