Finanzamt Schwäbisch Gmünd empfing EU-Kolleginnen
Durch Umsatzsteuerbetrug entstehen dem deutschen Staat jährlich Steuerausfälle in Milliardenhöhe.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Die Betrüger erreichen ihr Ziel häufig durch die Erklärung von fingierten Warenlieferungen in das
EU–Ausland. Um die Zusammenarbeit der Steuerbehörden in den verschiedenen Mitgliedsstaaten zu intensivieren, wurde von der Europäischen Union im Jahr
1993 das FISCALIS-Austauschprogramm ins Leben gerufen.
Das Finanzamt Gmünd ist für die Steuerverwaltung in Baden-Württemberg das zuständige Finanzamt für die Betreuung von
EU–Teilnehmern des Programms. Derzeit sind im Rahmen eines zweiwöchigen Aufenthalts Timea Terjek (Ungarn) und Maria Grieger (Schweden) in Gmünd zu Gast. Anhand von Vorträgen und Diskussionen in den einzelnen Abteilungen des Finanzamts lernen die Gäste das deutsche Besteuerungsverfahren kennen. Gleichzeitig liefern sie den Gastgebern wertvolle Erkenntnisse über die Arbeit in ihren Heimatbehörden.
Durch den Austausch werden auf beiden Seiten Informationen und Einblicke gewonnen, die für die internationale Zusammenarbeit von Bedeutung sind und dadurch die Bekämpfung länderübergreifender Steuerhinterziehung erleichtern.
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