Kleinkunstbühne „Pommes-Bude“ in Pommertsweiler feiert Premiere mit Ernst Mantels „Unernst“
Mit einem Hochkaräter hat der Musikverein Pommertsweiler am Samstagabend seine Kleinkunstbühne „Pommes-Bude“ in Holdes Scheune im Wildenhäusle vorgestellt. Ernst Mantel stellte solo, aber nicht einsam, sein Programm „Unernst“ vor. Von Wolfgang Fath
ABTSGMÜND-POMMERTSWEILER (fa) Zukünftig will der Musikverein Pommertsweiler regelmäßig Kleinkunst präsentieren. So sagte Alfred Häußer, Mitvorstand des Musikvereins. Anlass für den ersten Kabarettabend war das zehnjährige Jubiläum des Schlachtfestes in der Scheune von Reinhold Horlacher im Wildenhäusle. Für Ernst Mantel war es nahezu ein Heimspiel, obwohl er vorab zugab, dass er Pommertsweiler und die Hammerschmiede kenne, aber vom Wildenhäusle bisher noch nichts gehört habe.
Dafür kannten ihn seine Fans, und auch die, welche ihn an diesem Abend zum ersten Mal live erlebten, forderten am Ende unermüdlich eine Zugabe nach der anderen ein.
„Danke für ihre ungeteilte Aufmerksamkeit“ hieß es da in der Persiflage auf Günther Oettinger; das Loblied auf den Schwarzwurstring machte Appetit auf das Schlachtfest am Sonntag. Lachtränen flossen, als er Opas Besuch mit Enkel Anthony zum Besten gab. Ernst Mantel ist einfach eine Klasse für sich.
Im Rahmenprogramm zeigten sich die „Blechduddler“ mit ihrer kuriosen Blasmusik ebenfalls von der besten Seite. Die neugegründete Formation spielte traditionelle Blasmusik im neuen Kleid wobei sie aus Überzeugung auf Holzbläser und Schlagzeug verzichtet.
Am Sonntag dann spielten der Musikverein Pommertsweiler und seine Jugendkapelle, beide unter der Leitung von Magnus Barthle zur Unterhaltung der Gäste auf, während wieder sehr viele Gäste die deftigen Gerichte aus der Schlachtschüssel verkosteten.
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