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» Ostalbkreis | Donnerstag, 08. Oktober 2009

Fortbildung für Lehrer: „Jedem Kind ein Instrument“ — aber wie?

Der Regionalverband der Musikschulen Ostwürttembergs hat sich das Thema „Jedem Kind ein Instrument“ kurz JEKI auf die Fahnen geschrieben. Den damit befassten Lehrern wurde nun eine Fortbildungsveranstaltung geboten.

OSTALBKREIS (rgr). Das erklärte Ziel, vielen Kindern und Jugendlichen den Zugang zum aktiven Musizieren zu ermöglichen kann, in vielerlei Form erreicht werden. Ob Bläser– oder Streicherklasse, Trommelgruppe, Gesangsklasse oder in der „Musikwerkstatt“ — die Musikschulen arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen mit den Schulen der Region zusammen.
Im „Netzwerk JEKI Ostwürttemberg“ werden die zahlreichen Kooperationen, die in den letzten Jahren vor allem mit Grundschulen entstanden sind, koordiniert. Mit dem großen Musikschultag auf der Kapfenburg im Juli wurde ein erstes, weithin sichtbares Zeichen gesetzt. Jüngst fand die zweite Aktion statt. Sie wendete sich nicht an die Öffentlichkeit, sondern diente der Fortbildung der eigenen Musikschullehrkräfte.
80 Musikschullehrkräfte aus den 14 Musikschulen der Region Ostwürttemberg trafen sich in der Musikschule Aalen um zum Thema „Instrumentalunterricht in Großgruppen“ Anregungen zu erhalten. Dozent Dieter Fahrner – selbst Musikschulleiter und mit allen Wassern gewaschener Trompetenlehrer – hat in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Professor für Musikpädagogik, Anselm Ernst, verschiedene Thesen entwickelt, die als Standards für guten Unterricht gelten können.
Neben diesen grundsätzlichen Erwägungen wurden auch methodische Grundsätze und die Frage der Qualitätssicherung behandelt. Hier lag der Schwerpunkt auf der „kollegialen Hospitation“, einem Thema, das für die meisten Musikschulen neu ist und auf sehr großes Interesse stieß. Darunter versteht man, dass sich Musiklehrer gegenseitig beurteilen und sich Tipps geben sollen, wo man etwas besser machen könnte. Die Sparkassenstiftung Ostalb unterstützt das „Netzwerk JEKI Ostwürttemberg“ in großzügiger Weise. Sowohl der Musikschultag als auch die Fortbildung für die Musikschullehrer hätten ohne die Sparkassenstiftung nicht stattfinden können.
 

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