Spraitbacher Senioren machten einen sehr schönen Herbstausflug auf die Schwäbische Alb
Bei ihrem herbstlichen Ausflug besuchten die Spraitbacher Senioren das Haupt– und Landesgestüt Marbach. Auch beim „Singenden Wirt“ in Wilsingen kehrte die muntere Schar ein.
SPRAITBACH
(pm). Frohgelaunt und bei gutem Wetter ging es mit dem Bus zunächst zur Besichtigung des Haupt– und Landesgestütes in Marbach. Bedingt durch die Teilnehmerzahl wurde die Führung in zwei Gruppen durchgeführt. Das Gestüt mit seinen Gestütshöfen in Marbach, Offenhausen und St. Johann liegt idyllisch auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb. Mit fast
500 Jahren das älteste Gestüt Deutschlands und zugleich der größte Ausbildungsbetrieb für Pferdewirte. Zuchthengste der Rassen Deutsches Reitpferd, Schwarzwälder Kaltblut und Vollblutaraber stehen in den Beschälerboxen des Gestüts. Als Hauptgestüt besitzt Marbach zwei Stutenherden mit
40 Warmblut– und
20 Vollblutaraberstuten. Marbach bietet auch ideale Aufzuchtbedingungen für Pensionsfohlen und gestütseigene Fohlen, die gemeinsam im Herdenverband aufwachsen. Seniorenpferde können im Vorwerk Schafhaus ihren wohlverdienten Lebensabend genießen. Gewappnet mit diesen Eindrücken ging es mit dem Bus weiter nach Wilsingen zum „Singenden Wirt“ Egon Hölz. Nachdem die Getränke bestellt und ausgeteilt waren, bekam jeder sein bereits von unterwegs per Telefon bestelltes Vesper oder Abendessen serviert.
Zunächst wurden einige Schlager gesungen, begleitet von Egon Hölz auf seinem Akkordeon. Dann jedoch ging es rund, denn Egon spielte zum Tanz auf und sofort füllte sich die Tanzfläche mit Tanzpaaren; bei alten und bekannten Schlagern wurde eine heiße Sohle aufs Parkett gelegt. Damit die Senioren nicht zu sehr aus der Puste kamen, wurden auch Tanzpausen eingelegt, in denen sich der Wirt als brillanter Unterhalter er – wies, seine Witze und Humoresken zum Besten gab und das Publikum immer wieder entzückte. Aber alles hat einmal ein Ende und man musste schweren Herzens an die Heimreise denken. Mit dem Lied „Muss i denn zum Städtele hinaus“ wurden die Senioren verabschiedet und es ging zum Bus, um die Heimreise anzutreten. Alle waren sich am Ende einig, dass es ein sehr schöner Ausflug war.
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