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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 09. Oktober 2009

Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd lädt ihre Ausbildungslehrerinnen und Ausbildungslehrer zum Weltlehrertag ein

Mit der Forderung „Zukunft gestalten — Jetzt in Bildung investieren“ riefen UNESCO und der internationale Bund aller Bildungsgewerkschaften rund um den Globus zum 15. Mal zum Weltlehrertag auf, um für gute Bildung und eine angemessene Bezahlung von Lehrkräften einzutreten.

SCHWÄBISCH GMÜND (ph). Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd nahm dies zum Anlass, sich an diesem Tag bei den 120 Ausbildungslehrerinnen und Ausbildungslehrer ihrer Studierenden zu bedanken und somit Flagge für Lehrerausbildung und Lehrerberuf zu zeigen.
In seinem Einführungsreferat umriss der Rektor der Pädagogischen Hochschule, Prof. Dr. Hans-​Jürgen Albers, die vielschichtigen Aufgaben, die Lehrerinnen und Lehrer heute in ihrer täglichen Arbeit bewältigen müssen. Besonders die dafür notwendige professionelle Ausbildung hob Albers dabei hervor. Er verwies auf die schwierigen gesellschaftlichen Veränderungen, die es dem einzelnen Lehrer nicht immer leicht machten, der pädagogischen Aufgabe gegenüber adäquat zu reagieren. Vielfältige Interessen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur stoßen — so Albers — in der Schule aufeinander und müssen vor Ort mit Eltern und Schülern bearbeitet und im Unterricht umgesetzt werden.
Prof. Dr. Albers und der Leiter des Amtes für schulpraktische Studien an der Pädagogischen Hochschule, Prof. Dr. Axel Gehrmann, der mit seiner Stellvertreterin Barbara Dittrich und der Sekretärin Elisabeth Mann die Veranstaltung ausrichtete, bedankten sich gemeinsam bei den anwesenden Ausbildungslehrerinnen und Ausbildungslehrern der Pädagogischen Hochschule stellvertretend für die insgesamt 120 für die PH tätigen Pädagogen vor Ort. Sie hoben hervor, dass einige von ihnen schon mehrere Dekaden für Studierende tätig seien und täglich „einen guten Dienst an der Gesellschaft tun“, ohne dass die immer wieder geforderte Anerkennung hinsichtlich angemessener Bezahlung oder Betreuungszeit bis dato eingelöst wurden.
So bliebe der PH selbst nur, heute „einmal für die Pädagogische Hochschule Danke zu sagen“ und dies in Verbindung mit dem Verein der Freunde der Pädagogischen Hochschule auch kulturell, kulinarisch und kostenfrei zu umrahmen: Abgerundet wurde der Abend durch ein italienisches Buffet in der Mensa und durch einen Auftritt des Komödianten und Liedermachers Ernst Mantel. Die Reisekosten zu den Vorträgen des Nachmittags übernahmen die staatlichen Schulämter, mit denen die PH im Rahmen der schulpraktischen Studien zusammenarbeitet.
 

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