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» Sport | Freitag, 09. Oktober 2009

Volleyball, Regionalliga: Siegesserie soll fortgesetzt werden

Eine absolut richtungsweisende Partie steht für die Volleyballerinnen der DJK Schwäbisch Gmünd auf dem Plan. Der Regionalligaaufsteiger muss am morgigen Samstag zur TSG Heidelberg-​Rohrbach reisen (Beginn: 13 Uhr) und will am besten seine Siegesserie der letzten beiden Wochen fortsetzen. Von Wolfgang Federsel

Derzeit geht es für die DJK–Truppe Schlag auf Schlag. In zwei englischen Wochen war das Team zum Saisonauftakt richtig heftig gefordert und bestand diese Bewährungsprobe bravourös. Im VLW-​Pokal ließen die Schützlinge von Spielertrainerin Carmen Feistritzer dem Oberligisten SG Nürtingen/​Wernau beim 3:0 keine Chance, ehe im Viertelfinale Ligakonkurrent VfB Ulm in einem wahren Fünfsatzkrimi mit 3:2 niedergerungen wurde. Ähnliches spielte sich am vergangenen Samstag auch in der Straßdorfer Römersporthalle beim Regionalliga-​Heimspieldebüt der DJK ab, als der selbsternannte Titelanwärter und Ligakrösus, TV Villingen, mit einer 2:3-Niederlage auf den Boden der Tatsachen geholt wurde. Wie nervenstark die Gmünderinnen nach der 2:0-Führung den 2:2-Ausgleich der Gäste wegsteckten um im entscheidenden Tie-​Break mit 15:12 die Oberhand zu behalten, war auch für die gut 400 Zuschauer Anlass genug, das DJK–Team mit stehenden Ovationen zu feiern. Villingens trommelnder Anhang und das mit höheren Zielen ausgestattete Trainerteam („Wir wollen irgendwann in die erste Liga“) waren damit bedient, dass sie in diesem hochklassigen und mitreißenden Duell der Aufsteiger den Kürzeren gezogen hatten.
„Unser erstes Minimalziel haben wir mit diesen beiden Siegen schon erreicht, denn unser Abstand zur Abstiegszone beträgt jetzt vier Punkte“, zieht die DJK–Trainerin, Carmen Feistritzer, freudestrahlend ein überzeugendes Fazit für die Zeit der Regionalliga-​Eingewöhnung. Dem angestrebten Saisonziel „Klassenerhalt, und zwar so schnell wie möglich“ könnten die Gmünderinnen am Samstag einen weiteren Riesenschritt hinzufügen, wenn sie bei der TSG Heidelberg-​Rohrbach bestehen sollten. Außerdem hat das Team als zusätzliche Motivation mit den Gastgeberinnen noch ein besonderes Hühnchen zu rupfen, waren es doch die Heidelbergerinnen am Ende der vorletzten Saison, die mit einem laschen Auftritt, verbunden mit einer 0:3-Niederlage in Burladingen, den Gmünder Regionalliga-​Abstieg besiegelten.
„Die Heidelbergerinnen sind abwehrstark und setzen viel auf ihre Kampfkraft“, warnt Gmünds Trainerin Feistritzer nicht umsonst vor dem Gegner, „denn gegen solche Teams tun wir uns meistens schwer“. Also heißt es am Samstag bei den Heidelberger Vorstädterinnen die aus der Villinger Partie gezeigten Stärken wieder auszupacken, nämlich angefangen von gefährlichen Aufschlägen den Gegner gleich gar nicht richtig ins Spiel kommen zu lassen. Ziehen die Mädels dann noch ein variables Angriffsspiel verbunden mit harten Schmetterschlägen auf, dürften die DJKlerinnen richtig optimistisch in diese Begegnung gehen können. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass Angreiferin Julia Hartwich ihr Auslandspraktikum beendet hat und der Mannschaft ab sofort wieder zur Verfügung steht. Im Hintergrund entsteht so nebenbei die Chance, dass, ein Sieg vorausgesetzt, der Platz in der oberen Tabellenhälfte verteidigt werden könnte, was angesichts des kommenden Programms mit den Spielen gegen Freiburg, Tübingen und Allianz Volley II auch dringend notwendig erscheint.

Wer die Heidelberger Reise mitmachen will, muss am Samstag früh aufstehen, denn die Abfahrt des Fan-​Busses am Parler-​Gymnasium ist auf 9 Uhr terminiert. (Anmeldung: djk.​damen1​@​gmx.​de).
 

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