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» Sport | Dienstag, 10. November 2009

Fußball, Oberliga: Nach der Niederlage gegen die TSG Balingen geht der Blick schon wieder Richtung Bahlinger SC

Vier Begegnungen müssen die Kicker des FC Normannia Gmünd noch vor der Winterpause absolvieren. Gleich drei davon finden im heimischen Jahnstadion statt. Der Grund, warum die Jungs aus dem Schwerzer auf viele Punkte hoffen dürfen, zeigten sie sich doch zu Hause bisher tadellos.

Trotz der Niederlage bei der TSG Balingen bleiben die Verantwortlichen des FC Normannia Gmünd gelassen und freuen sich auf die restlichen vier Begegnungen vor der Winterpause. „Wenn wir vor der Runde gesagt hätten, wir haben nach 14 Spielen 27 Punkte, dann hätte man uns für verrückt erklärt“, begründet der Sportliche Leiter Jürgen Eberle. Ärgerlich war das 0:1 für die Normannen aber dennoch doppelt. Nicht nur, dass sie einen Platz in der Tabelle abrutschten, nein, diese Niederlage war völlig unnötig. „Das war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Ohne einen Elfmeter hätten beide Mannschaften wohl noch Stunden spielen können und es wäre kein Tor gefallen“, so Eberle, der trotz der vielen Ausfälle – der FCN spielte ohne Mangold, Kasunic, Bergheim, Faber, Broos sowie die Langzeitverletzten Molner und Wahnsiedler – einen couragierten Auftritt seiner Mannen sah. „Wir haben eine gute Mannschaft“, sagt Eberle, schränkt aber auch ein: „Man hat schon gesehen, dass wir einige Spieler nicht ersetzen können.“ Gemeint waren da vor allen Dingen Kapitän Mark Mangold, Abwehrrecke Aleksandar Kasunic und Offensivmann Stanislaus Bergheim. „Ich hoffe, sie sind gegen den Bahlinger SC wieder dabei“, geht der Blick des neuen Machers im Schwerzer schon wieder nach vorne in Richtung Heimspiel am kommenden Samstag. Dieser Spieltag wirbelt den Plan ein wenig durcheinander, denn er ist der erste der Rückrunde. Beim ersten Punktspiel unter der Regie von Trainer Lothar Mattner mussten sich die Normannen im August in Bahlingen knapp mit 2:3 geschlagen geben. Im Anschluss an die Begegnung mit dem BSC folgen die letzten drei Partien der Vorrunde gegen Villingen, in Kirchheim und gegen Walldorf. Dann will Eberle sich mit seinem Team zusammensetzen und ein Resümee ziehen. „Die nächsten vier Spiele sind entscheidend für die restliche Runde. Wenn wir die positiv gestalten, dann können wir in der Rückrunde eine gute Rolle spielen“, hat Eberle die Tabelle immer im Hinterkopf.
Doch nicht nur die Tabelle interessiert Eberle, ebenso ist er bestrebt frühzeitig die Planungen für die neue Runde voranzutreiben. So sollen schon in der Winterpause die ersten Gespräche geführt werden. Dabei halten die Gmünder ihre Augen ebenso nach potenziellen Neuzugängen offen. „Wenn uns einer über den Weg läuft, sagen wir nicht nein“, so Eberle, der aber klar einschränkt, denn die Qualität des Spielers und dessen finanzielle Vorstellungen müssten schon stimmen. Trotz der momentan guten sportlichen Lage, wird es bei den Normannen keinen mit einem Risiko verbundenen Kraftakt geben. Veränderungen könnte es trotzdem schon in der Winterpause geben. „Wenn nichts mehr dazwischen kommt, werden wir mit Djamel Boudhar einen Vertrag abschließen“, so Eberle. Verlassen könnte unter Umständen Bernd Broos die Normannen. „Ich habe diese Woche eine Gespräch mit ihm“, gibt Eberle preis. Der vor der Saison gekommene Mittelfeldspieler verändert sich wohl beruflich. „Das Ausland ist ein Thema“, erklärt der Sportliche Leiter des FCN.
Doch das ist alles noch Zukunftsmusik. Erst nach dem letzten Spiel am 5. Dezember möchte sich Eberle mit der Personalplanung beschäftigen. Jetzt zählt bei den Gmündern nur die Begegnung mit dem Bahlinger SC am kommenden Samstag (Anpfiff: 14.30 Uhr).
 

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