Richtfest am neuen Polizeigebäude und auf dem zukünftigen Markt– und Rathausplatz im Stadtteil Bettringen
Es ist nicht „nur“ der Polizeiposten, an dem gestern in Bettringen Richtfest gefeiert wurde. Baubürgermeister Julius Mihm machte deutlich, dass durch dieses Neubauprojekt eine ganze Reihe von Verbesserungen für den größten Gmünder Stadtteil ausgelöst werden.
GMÜND-BETTRINGEN
(hs). Die Bedeutung des Projekts wurde gestern auch durch die Anwesenheit von zahlreichen Vertretern des Ortschafts– und Gemeinderats deutlich. Ebenso durch die Repräsentanten der Polizei und des staatlichen Vermögens– und Bauamts. Bauherr des neuen Bettringer Polizeigebäudes ist die Vereinigte Gmünder Wohnungsbau Dienstleistungs
GmbH, die ab Frühjahr/Sommer die Räume an die Polizei vermieten wird. Zusätzlich dient das neue Gebäude in der Bühlgasse, beim Bezirksamt gelegen, auch als Wohnhaus. Wie Helmut Argauer, Leiter des Gmünder Polizeireviers erklärte, werden im neuen Polizeiposten weiterhin vier Beamte stationiert sein.
Gleich nach Umzug der Polizei folgt Neubau des Feuerwehrhauses
Bislang war die Bettringer Polizei im Silcherheim untergebracht. In diesem alten Schulgebäude befindet sich auch die Feuerwehr. Auch Ortschaftsrat und Vereine treffen sich dort. Allerdings wird das Silcherheim im neuen Jahr dem dringend notwendigen Neubau des Feuerwehrhauses weichen. Höchste Eile ist beim Umzug der Polizei angesagt, um mit dem Feuerwehrhaus fristgerecht beginnen zu können. Denn ansonsten würden erhebliche Zuschüsse verfallen. Vor drei Monaten war Spatenstich. Dass jetzt schon Richtfest gefeiert werden könne, dafür lobte Architekt Martin Klaiber in seiner Ansprache namentlich besonders die beiden Firmen Bau Wolf und Rieg Holzbau, die Rohbau und Dachstuhl zügig vorangebracht haben. Baubürgermeister Julius Mihm beschrieb die rasche Abfolge der Infrastrukturmaßnahmen für Bettringen, die nun in Angriff genommen sind. Der Neubau des Polizeipostens bilde hierzu den ersten Schritt. Beschlossene Sache sei die sofortige Inangriffnahme des Baus der neuen Feuerwehr. Und schließlich werde im Zuge des Polizei-Projekts auch der Oberbettringer Ortsmittelpunkt neu gestaltet. Es handelt sich an dieser Stelle ja sozusagen um den Rathaus– und Marktplatz des größten Gmünder Stadtteils mit seinen rund
10 000 Einwohnern. Mihm erklärte, dass der bislang schräge Vorplatz des zukünftigen Polizeipostens aufgefüllt und eben gestaltet werde, damit dort Marktstände aufgestellt werden können. Auch eignet sich die neue Bettringer Mitte dann auch als Festplatz. Der Baubürgermeister sprach von einer idealen Lösung, dass sich nun das Polizeigebäude alsbald mitten und gut sichtbar am Ortsmittelpunkt befindet.
Dieses städtebauliche und funktionelle Ensemble mit Polizei, Bezirksamt (Rathaus), das Gasthaus „Hirsch“ und unweit davon entfernt auch die Pfarrkirche St. Cyriakus verdeutlichte auch Wolfgang Frei, neuer Geschäftsführer der
VGW, als eine prima Entwicklung für die Menschen in Bettringen. Dieses
VGW–Projekt bringe der Ortsmitte des Stadtteils eine zusätzliche Aufwertung. Die Räumlichkeiten mit Polizeiwache und Dienstzimmern schaffe sicherlich Grundlage für eine noch erfolgreichere Arbeit des Polizeipostens, der auch für das benachbarte Bargau zuständig ist. Frei lobte bei dieser Gelegenheit auch die enge Abstimmung mit allen Beteiligten und vor allem die schnelle Behandlung des Bauantrags durch die Stadtverwaltung.
Anschließend folgte ein Rundgang durch die neuen Bettringer Polizei, der auf zwei Etagen eine Nutzfläche von
180 Quadratmeter zur Verfügung stehen wird. Im Dachgeschoss baut die
VGW zudem noch eine Wohnung, die bei dieser Gebäudenutzung gewiss hundertprozentig sicher gegenüber Einbrechern oder anderen finsteren Gestalten sein wird.
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