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Mittwoch, 11. November 2009
Trampolinturnen: Weltmeisterschaft in St. Petersburg startet am heutigen Mittwoch
Ernst wird es für die deutschen Trampolinturner, denn am heutigen Mittwoch beginnt die Weltmeisterschaft in St. Petersburg. Mittendrin im Geschehen ist Karsten Kuritz (TSB Gmünd), der sich mit seinen Teamkollegen berechtigte Hoffnungen auf den Gewinn einer Medaille im Mannschaftswettbewerb machen darf.
„Alle gegen China“, so könnte das Motto bei der Weltmeisterschaft im Trampolinturnen für sämtliche Nationen lauten. Die Chinesen sind auf dem Großtrampolin das Nonplusultra sowohl im Mannschaftswettbewerb als auch in der Einzelkonkurrenz. Zu den größten Widersachern der Athleten aus dem Reich der Mitte gehören die von Bundestrainer Michael Kuhn, der aus Mögglingen stammt, betreuten Sportler aus Deutschland. Mit Karsten Kuritz möchte noch ein weiterer Mögglinger den großen Favoriten Paroli bieten. Der für den TSB Gmünd startende Student gehört seit Jahren zur deutschen Elite und könnte in St. Petersburg für die ein oder andere Überraschung sorgen, obwohl die Voraussetzungen im Vorfeld für Karsten Kuritz alles andere als optimal waren, denn er verbrachte die ersten fünf Monate des Jahres im Rahmen eines Auslandssemesters in Schweden, wo die Trainingsbedingungen viele Wünsche offen ließen. Doch entgegen der Erwartungen präsentierte sich der
26-Jährige bei den Ausscheidungswettkämpfen in Stuttgart und Bielefeld in absoluter Topform, so dass es für den Bundestrainer keine andere Möglichkeit gab, als ihn für die deutsche Nationalmannschaft zu nominieren.
Die Wettkämpfe in St. Petersburg beginnen heute mit der Qualifikation am Großgerät. Dort wird sich entscheiden, welche Athleten und Nationen den Sprung ins Mannschafts– sowie Einzelfinale schaffen. Den deutschen Vertretern werden dabei sehr gute Chancen eingeräumt. Auch für Karsten Kuritz ist vieles möglich. Gemeinsam mit seinen Kollegen Martin Gromowski (MTV Bad Kreuznach), Markus Kubicka (Frankfurt Flyers) und Dennis Luxon (TGJ Salzgitter) will er der Übermacht aus China entgegen treten.
In der Qualifikation am heutigen Mittwoch – es muss eine Pflicht– und eine Kürübung geturnt werden – geht es um den Einzug in das Mannschafts– und Einzelfinale. Der ehemalige Bundesliga-Springer des TSB Gmünd darf sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Einzug ins Einzelfinale machen, wobei er dazu nicht nur besser als die internationale Konkurrenz sein muss, sondern auch mindestens zweitbester Deutscher. Nur zwei Athleten werden pro Nation fürs Finale zugelassen. Im Einzelfinale absolvieren die Trampolinturner dann nur noch eine Kür, die Ergebnisse aus der Qualifikation werden nicht mehr gewertet. Fehler darf sich also niemand erlauben, der um eine Medaille mitspringen will. Der Endkampf wird am kommenden Freitag von
18 bis
21 Uhr ausgetragen. Davor steht für Karsten Kuritz von
11 bis
13.
30 Uhr noch der Synchronwettbewerb auf dem Programm, den er gemeinsam mit Partner Martin Gromowski bestreiten wird. Das Finale im Synchronspringen folgt dann am Samstag von
14 bis
17 Uhr. Die erste deutsche Medaille könnte es aber schon am morgigen Donnerstag geben, wenn die besten Mannschaften von
19 bis
20.
30 Uhr um die Platzierungen in St. Petersburg kämpfen.
Die Weltmeisterschaft im Trampolinturnen in St. Petersburg kann im Internet auf der Seite www.universialsports.com live mitverfolgt werden.
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