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Freitag, 13. November 2009
Volleyball, Regionalliga: Verfolgerduell in Stuttgart
Spannung pur ist auch an diesem sechsten Spieltag der Regionalliga garantiert. Während Spitzenreiter FT Freiburg pausiert, werden sich die Verfolger gegenseitig die Punkte abjagen. So auch in der Partie Allianz Stuttgart II gegen die DJK Gmünd, die am Samstag um 16 Uhr in der Vaihinger Hegelhalle über die Bühne gehen wird.
Es war schon fast etwas grotesk, was sich am vergangenen Samstag in der Straßdorfer Römersporthalle beim
3:
2-Sieg der
DJK Gmünd über den FV Tübinger Modell abspielte. Statt Emotionen pur, weil die Gmünderinnen als Aufsteiger im fünften Spiel den vierten Sieg eingefahren hatten, zeigt die Mädels in den Interviews auf, wegen möglicher Selbstzweifel oder hoch gesteckter Erwartungen einiges kompliziert sehen zu müssen. Als dann auch noch gewisse Experten unter den Zuschauern den Spielerinnen nach Spielende alles Mögliche erklären wollten, waren einige von denen gar nicht „amused“.
Da konnte sich der auf der Tribüne weilende Co-Trainer des
VfB Stuttgart, Alexander Zorniger, angesichts nörgelnder Zuschauer und gedanklich blockierter Spieler so richtig heimisch vorkommen, wenn es in den Spielanalysen dann auch noch heißt: „Wir sind nicht zufrieden“ oder „Zuviel denken lähmt das Handeln“. Dabei befinden sich die Gmünderinnen doch in einer richtig komfortablen Situation. Die Mannschaft hat einen prima Saisonstart in die Regionalliga hingelegt, wobei es für einen Aufsteiger eben immer gilt: In der Vorrunde so viele Siege und Punkte wie möglich einzufahren, dabei ist das „Wie“ eigentlich völlig egal. Angesichts der momentanen Gmünder Ausbeute würde über die Hälfte der Regionalligakonkurrenz und deren Anhang in wahre Jubelgesänge ausbrechen.
So kann die Feistritzer-Truppe bei einem Punktestand von
8:
2-Zählern nach der Hälfte der Vorrunde völlig unbeschwert zum Derby nach Stuttgart reisen. Das Team hat gegen Allianz II überhaupt nichts zu verlieren und will zudem noch Revanche nehmen für die
0:
3-Niederlage im württembergischen Pokalfinale. Außerdem ist der Druck unbedingt gewinnen zu müssen voll auf Seiten der Gastgeberinnen, da der selbsternannte Meisterschaftsfavorit nach den Niederlagen gegen den
SSV Ulm und Villingen nicht mehr den kürzeren ziehen darf, will er nicht in den Niederungen der Tabelle verschwinden.
Außerdem können an diesem Tag nicht nur die
DJK–Spielerinnen, sondern auch ihre Fans in Sachen professionellem Volleyball perfekten Anschauungsunterricht nehmen, denn das
DJK–Spiel ist um
16 Uhr – Abfahrt des Fanbusses ist um
13.
30 Uhr am Parler-Gymnasium – nur der Appetithappen zum Leckerbissen der Ersten Liga, wenn es ab
19.
30 Uhr in der Vaihinger Hegelhalle heißt: Der gegenwärtige Tabellenführer der Bundesliga Allianz Volley Stuttgart empfängt den amtierenden deutschen Meister Schweriner SC.
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