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» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 15. November 2009

Jugendraum und Schule Themen im Bezirksbeirat

Der Vorsitzende des Bezirksbeirates Wetzgau-​Rehnenhof, Konrad von Streit, konnte gestern Abend zur Sitzung im Jugendraum in der Friedensschule begrüßen. Das hatte seinen Grund darin, dass die Jugendlichen in Eigeninitiative den Raum renoviert haben und nun die Bezirksbeiräte über den Jugendraum informieren wollten.

SCHWÄBISCH GMÜND (kos). Das geschah dann auch durch den Leiter des städtischen Jugendhauses Hermann Gaugele und den städtischen Mitarbeiter im Jugendraum sowie durch die Jugendlichen selbst. Die Jugendlichen informierten darüber, dass sie sich an vielen Projekten im Ort engagieren. So tragen sie auch dazu bei, an verschiedenen Stellen den Ort zu säubern. Dazu haben sie Patenschaften übernommen, und auch am Weihnachtsmarkt auf dem Rehnenhof werden sie sich wieder beteiligen. Von den Zuwendungen, die sie auch wegen ihrer Aktionen erhielten, konnten sie sich eine Küche einrichten, in der einmal in der Woche gekocht wird. Der harte Kern des Jugendraumes umfasst 12 bis 15 Jugendliche. Geöffnet ist für die Jugendlichen dienstags und donnerstags von 17 bis 20 Uhr und für die Kinder donnerstags von 15 bis 17 Uhr. Doch die Jugendlichen wünschen, dass man in Zukunft sich dort auch freitags aufhalten kann. Zur Zeit ist eine städtische Kraft mit einem Stellenanteil von 0,6 für die Jugend, so dass ca. 20 Stunden in der Woche geöffnet ist. Ziel ist es, jeden Tag zu öffnen, wenn das die Jugend in eigener Verantwortung machen kann. Herausgestellt wurde von ihr auch die Zusammenarbeit mit der Schule, in deren Gebäude man den renovierten Raum habe. Dann stellte sich das Team des Jugendraumes den Bezirksbeiräten vor, und Hermann Gaugele hob hervor. „Man ist im Stadtteil gut aufgehoben, und nun soll es Schritt für Schritt weiter gehen.“ Ein weiteres Thema war die Entwicklung der Friedensschule. Dazu konnte Konrad von Streit auch Schulamtsleiterin Karin Schüttler, die Rektorin der Friedensschule Daniela Maschka-​Dengler und Konrektor Bachmaier begrüßen. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse berichtete über den Schulentwicklungsplan und wohin nach Aufhebung der Schulbezirke die Reise gehen soll. Da würden die Profile und die Außendarstellung der Hauptschulen noch wichtiger. Die Stadt sehe für die Hauptschulen eine hohe Kompetenz und werde sie daher nach ihrem Hauptschulprogramm fördern, zumal auch Unternehmer noch die Hauptschule favorisieren würden. Das sah er auch im Blick auf die Werkrealschulen, bei denen man abwarten müsse, wie sie sich entwickeln. Die Leiterin des Schulamtes stellte fest, dass zur Zeit 157 Kinder die Grundschule auf dem Rehnenhof und 116 die Hauptschule besuchen. Sie sah stabile Schülerzahlen, und auch die Rahmenbedingungen für die Hauptschule würden hier stimmen. Etwas besorgt über den Standort zeigte sich die Schulleiterin Maschka-​Dengler. Doch man wolle dafür kämpfen, die Schule auf der Nordschiene aufrecht zu erhalten. Denn auch am Rande der Stadt brauche es gute Schulen. Der Bezirksbeirat äußerte sich für das weitere Bestehen der Friedensschule, das sei ihm eine Herzensangelegenheit.
 

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