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» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 15. November 2009

Mit einem Empfang im Prediger startet die AG Gmender Fasnet in die neue Saison

Wirtschaftskrise und Schweinegrippe zum Trotz: Freudestrahlend und mit vielen neuen Gesichtern startete gestern die AG Gmender Fasnet in die Saison.

SCHWÄBISCH GMÜND. Albert Scherrenbacher, Präsident dieses närrischen Gmünder Dachverbands von schätzungsweise 50 Vereinen und Gruppierungen, zeigt sich im Gespräch mit unserer Zeitung optimistisch: Er lasse sich jedenfalls nicht zum Narren machen und gegen die Saugrippe impfen. Da passten auch die offiziell-​bodenständigen Worte von OB Arnold beim gestrigen Auftakt-​Empfang auch ganz gut: „Jetzt lassen wir die Sau raus!“ Ganz bemerkenswert: Die Gmender Fasnet hat Weltruf, denn herzlich konnte Richard Arnold gestern sogar Gäste aus Kalifornien zum Fasnetstart begrüßen. Mit einem heiter-​besinnlichen Gedicht von Oskar Kucher beschrieb der OB in seiner Ansprache die Heimatliebe zu Schwäbisch Gmünd, die auch Grundlage der närrischen Brauchtumspflege ist. Viele neue Gesichter konnten unter den Akteuren der neuen Kampagne begrüßt und gleich vorsorglich mit dem saisonalen Orden geehrt werden. Denn wer weiß, vielleicht schlägt das H1N1-​Schreckgespenst ja doch noch zu. Riesig ist das Mitmachinteresse. Allein die drei Gmünder Garden zählen um die 80 Tänzerinnen, Trainerinnen und Betreuerinnen. Dazu der neue Hofstaat. Präsident Scherrenbacher erklärte auch bei dieser Gelegenheit, dass die Fasnet-​Termine mit weit über 100 000 Gästen aus dem In– und Ausland die größten Gmünder Publikumsveranstaltungen und längst auch Wirtschaftsfaktor geworden seien.
 

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