Gemeinderat Abtsgmünd: Es geht bei der Querung über die Lettengasse zur Schulstraße um die Sicherheit der Kinder
Zwei Auslegungsbeschlüsse zu Bebauungsplänen hat der Abtsgmünder Gemeinderat einstimmig verfasst. Zahlreiche Hohenstadter Bürger nahmen mit ihren Kindern an der Bürgerfragestunde teil.
ABTSGMÜND (fa). — Winfried Winter hat in der Bürgerfragestunde die Gelegenheit genutzt, die Gemeindeverwaltung an einige „offene Baustellen“ im Teilort Hohenstadt zu erinnern. Neben ihm waren auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Hohenstadt mit ihren Kleinkindern gekommen. Einer der Kritikpunkte war eine fehlende Querung über die Lettengasse zur Schulstraße. Dort herrsche starker Durchgangsverkehr mit oftmals überhöhten Geschwindigkeiten, sagte Winfried Winter. Die Kinder müssten deshalb täglich von den Eltern bis zur Schulhaus– oder Kindergartentür gebracht werden.
Ebenso bemängelte er die fehlenden Gehwege in diesem Bereich zum Sportplatz und bis zur Gärtnerei und regte an, im Neubaugebiet Ziegeläcker II gleich einen Kinderspielplatz mit einzuplanen. Er bedauerte, dass beim Tag der Offen Tür in der Grundschule kein Vertreter der Gemeinde anwesend gewesen sei.
Bürgermeister Georg Ruf führte aus, dass es bereits Planungen für die Verkehrssicherheit im Bereich Lettengasse/Landestraße L
1080 gebe, diese aber wegen der finanziellen Situation zurückgestellt worden seien. Dies sei bei der Klausurtagung des Gemeinderates im Oktober besprochen worden. worden.
Kritisiert wurde auch, dass es mit dem Anbau und der Sanierung des Kindergartens in Hohenstadt nicht vorangehe obwohl dafür Mittel im Haushalt vorgesehen waren. Ruf betonte, dass man hier die vorgesehenen Mittel in Höhe von
125 000 Euro auf eine Planungsrate habe reduzieren müssen. Im Jahr
2011 seien dafür rund
200 000 Euro vorgesehen.
Einstimmig verabschiedeten die Räte den Auslegungsbeschluss für den Untergröninger Bebauungsplan „Bahnhofsareal/Ortsmitte West“. Im Gegensatz zu einigen Anwesenden war es Bürgermeister Georg Ruf jedoch nicht zum Lachen, das er die Empfehlung der Unteren Naturschutzbehörde hinsichtlich der Zauneidechsen auf diesem Gelände bekannt gab.
Man solle im Frühjahr die Schutthäufen mit dem Schotter der abgebauten Bahngleise mit schwerem Gerät in Richtung von Ost nach West entfernen, wurde ihm geraten. Durch die Erschütterung würden dann die Zauneidechsen in Richtung Westen über die verbliebene Eisenbahnbrücke abwandern. Jedoch müsse die Gemeinde zuvor dazu ein Leitsystem erstellen, damit die Zauneidechsen auch nach Westen zögen und nicht in eine andere Richtung.
Die Bewohner des neuen Behindertenwohnheims bedankten sich im Gemeinderat für die Unterstützung durch die Gemeinde. Einige der Heimbewohner nahmen an der Sitzung teil. „Wir wollen nicht nur Hilfe annehmen, sonder auch Hilfe weitergeben“, betonte eine der Betreuerinnen und bot an, dass die Bewohner des Wohnheimes gerne bei Veranstaltungen der Gemeinde mithelfen würden.
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