Gestern fand im Sin Nombre ein Info-Gespräch zur Landesgartenschau 2014 statt
Rund 20 Bürger waren gestern Abend ins Sin Nombre gekommen, um sich über den neuesten Stand in Sachen Landesgartenschau zu informieren. OB Richard Arnold, Baubürgermeister Julius Mihm und Gartenschaumanager Karl-Eugen Ebertshäuser stellten den Entwurf vor. Von Nicole Beuther
SCHWÄBISCH GMÜND. Thema war vor allem die Umnutzung von Teilen des historischen Postgebäudes zum geplanten Einhornbau – eine Synthese aus Alt und Neu im historischen Kontext. „Wir legen auf historische Elemente Wert“, machte Mihm klar, der das historische Postamt mit der modernen Bebauung verknüpfen möchte. Auch die Verkehrsführung wurde angesprochen. Die Landesgartenschau sei, so OB Arnold, auch eine Prüfsituation hinsichtlich der Verkehrsentwicklung. Ein zusätzliches Verkehrsaufkommen war ja bis vor kurzem noch im Bereich der Katharinenstraße zu befürchten. Dass die Kroatenbrücke nicht zu einer neuen, autogerechten Brücke ausgebaut wird, wurde kürzlich im Gemeinderat, wenn auch knapp, beschlossen. Auch darauf kam Oberbürgermeister Arnold nochmals kurz zu sprechen.
Er machte auch klar, dass die Landesgartenschau
2014 keine städtische Angelegenheit sei. „Von uns kommen die Impulse“, so Arnold. Aber, „nur mit den Bürgern kriegen wir das hin“. Jedes Haus, jeder Garten sei wichtig, um die Landesgartenschau zu einem erfolgreichen Ereignis werden zu lassen.
Die Gartenschau in Rechberghausen dieses Jahr habe gezeigt, was alles möglich ist, wenn Bürger und Vereine mitanpacken. Arnold machte aber auch klar, dass man in wenigen Jahren nicht das wieder „herauszaubern“ könne, was „in Jahrzehnten kaputt gemacht wurde“. Dennoch, „viele Dinge werden wir verbessern“. Ein Bürger äußerte Verbesserungsbedarf im Zusammenhang mit dem geplanten Meditationsweg vom Salvator zum Schönblick. Auch wenn sein „futuristischer“ Vorschlag, hier einen Sessellift zu installieren, für Schmunzeln sorgte, sagte OB Arnold, dass man sich durchaus Gedanken machen müsse, was die Beförderung angehe.
Auch die Aufwertung der Ledergasse wurde angesprochen. Hier äußerte ein Bürger den Vorschlag, die Tiefgarage beim ehemaligen Hortengebäude, wo ein attraktiver Neubau entstehen soll, doch bestehen zu lassen. Baubürgermeister Mihm sagte hierzu, dass es nicht möglich sei, ein neues Kaufhaus zu bauen und gleichzeitig ein altes Parkhaus zu erhalten. Man wolle, sagte Arnold zum Schluss, die Stadt voranbringen, „im Kopf und im unmittelbaren Umfeld“.
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