Beim Creativity World Forum sind die WiRO, die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Hochschule für Gestaltung vertreten
Im Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation ist Baden-Württemberg Gastgeber des Creativity World Forums 2009 in Ludwigsburg. Mit von der Partie sind die WIRO, die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Hochschule für Gestaltung.
OSTALBKREIS (ho). Außerdem die Agenturen Biegert
& Funk und Circle of Dreams, die den „Raum für Talente und Patente“ einem internationalen Fachpublikum als Standort der Kreativwirtschaft präsentieren.
Längst hat das „Ländle“ auch in der Kreativwirtschaft bedeutende Kompetenzen aufgebaut. Anfang Dezember hat es nun die Chance, seine hervorragende Position zu unterstreichen. Denn voraussichtlich
1200 Teilnehmer kommen in Ludwigsburg zum erstmals in Deutschland stattfindenden Creativity World Forum zusammen, welches unter Federführung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg und der MFG Baden-Württemberg umgesetzt wird. Das Forum ist die jährliche Hauptveranstaltung des Netzwerks „Districts of Creativity“, einem globalen Zusammenschluss von insgesamt
13 kreativen und innovativen Regionen. An den beiden Hauptkongresstagen des Forums, dem
1. und
2. Dezember, kommen prominente Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Film, Architektur, Musikwirtschaft und Design zusammen. Sie alle berichten über Zukunftsentwicklungen und ihre Ansätze, wie sie zu Innovationen und neuen Ideen kommen. Mit dabei sind unter anderem der MP
3-Erfinder Brandenburg, Robert-Bosch-Geschäftsführer Fehrenbach, Nokia Vize-Präsident und ehemaliger Ministerpräsident Finnlands Aho, die Filmemacherin Doris Dörrie, der Star-Architekt Wallisser und Top-Designer Esslinger. Eingebunden in diese Hochburg der Kreativwirtschaft ist die Region Ostwürttemberg, die neben vielen anderen Bereichen auch hier für Furore sorgt. So sind im „Raum für Talente und Patente“ über
200 Unternehmen im Kreativ-Bereich tätig, die allein in der Design– und Medienbranche rund
1700 Menschen beschäftigen und weit über
100 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften.
Vor allem ist es auch die in Schwäbisch Gmünd ansässige Hochschule für Gestaltung (
HfG), die mitverantwortlich für diese außerordentliche Stellung ist. Mit aktuell
500 Studierenden wird sie für ihre vorbildliche Ausbildungsqualität weit über die Region hinaus geschätzt. Aus den vielen Absolventen sind vor allem in und um Schwäbisch Gmünd zahlreiche Agenturen und Büros hervorgegangen, die noch immer enge Bindungen zur Hochschule pflegen. Auf Grund dessen wurde Schwäbisch Gmünd nicht umsonst im Jahr
2002 von der Financial Times Deutschland zur „heimlichen Designhauptstadt“ der Republik gekürt.
Wie gut die Hochschule ist und welche positiven Auswirkungen sie auf die Region hat, zeigt schon die Tatsache, dass in den letzten zehn Jahren über
150 Auszeichnungen an die hiesigen Designunternehmen und die Hochschule selbst vergeben wurden. Auch wurde sie durch die Zeitschrift Focus und den Art Directors Club Deutschland vor drei Jahren im Hochschulranking Kreativwirtschaft deutschlandweit auf Platz eins im Bereich Produktdesign gewählt. Und mit dem
2007 eingeführten Studiengang Interaktionsgestaltung zeigt sie sich für die Zukunft gut gerüstet. Interaktionsgestalter sind für die Entwicklung und Gestaltung digitaler Werkzeuge und Informationssystemen zuständig und arbeiten mit den neuesten Technologien, Materialien und Methoden, um Produkte und Serviceleistungen von morgen zu kreieren. Dies wiederum unterstreicht die Bedeutung der heimischen Kreativwirtschaft als Innovations– und Wachstumstreiber.
Nicht verwunderlich also, dass sich für das Creativity World Forum die regionale Wirtschaftsförderung
WIRO, die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Hochschule zusammengeschlossen haben, um Ostwürttemberg bei einer Begleitausstellung gemeinsam an einem von
HfG–Studenten gestalteten Stand als starken Kreativstandort zu präsentieren.
Informationen zum Creativity
World Forum
2009:
WIRO,
Markus Hofmann (
07171 /
92753 –
21,
hofmann@ostwuerttemberg.de); www.cwf
2009.de .
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