Neue Schülerfirma (sg) im Quadrat. Als Projekt soll ein alternativer Stadtführer erstellt werden
Zum dritten Mal nimmt jetzt das Scheffold-Gymnasium im Rahmen des Seminarkurses der Stufe 12 an dem Projekt Junior teil.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Junior ist ein Projekt der Institut der deutschen Wirtschaft Köln Junior gGmbH, das in Baden-Württemberg vom Verband der Metall– und Elektroindustrie Baden-Württemberg, Südwestmetall, und der Landesarbeitsgemeinschaft „Schule-Wirtschaft“ Baden-Württemberg unterstützt wird.
Seit
1994/
1995 wird Junior in mittlerweile
15 Bundesländern durchgeführt. Dabei gründen
10 bis
18 Schüler ab Klasse neun ein Unternehmen, das auf ein Jahr befristet ist. Das Projekt wird bundesweit durch die KfW Mittelstandsbank, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Gesamtmetall, Danfoss, die Deloitte-Stiftung, die Axa Versicherung und FedEx unterstützt. Außerdem kooperiert Junior mit Schule-Wirtschaft.
In diesem Schuljahr hat sich nun eine Gruppe bestehend aus
13 Schülern zusammengefunden, die anstelle des mündlichen Abiturs oder des gewöhnlichen Seminarkurses, den etwas anderen Weg gehen will. Sie nehmen an Junior teil. Mit Anfang des Schuljahres startete das Unternehmen und hochmotiviert begannen die Jungunternehmer mit ihren ersten Sitzungen. Unter der Obhut des zuständigen Gemeinschaftskundelehrers, Ewald Wacker, wurde nach einer Geschäftsidee für die Firma gesucht. Denn bei diesen Entscheidungen wird den Schülern freie Hand gelassen, die IW Köln achtet lediglich darauf, dass die Strukturen wie in einer gewöhnlichen Firma ablaufen. Ziemlich schnell waren dann auch sowohl die Geschäftsidee als auch der Firmenname klar. Alle waren sich einig: Das Produkt des Unternehmens (
SG) im Quadrat sollte ein alternativer Stadtführer von Schwäbisch Gmünd sein, speziell auf die Bedürfnisse junger Leute oder Junggebliebener abgestimmt. Der Gedanke war ein Stadtführer, der statt des üblichen Kulturprogramms, die Vielfalt an Kneipen, Cafés, Bars und anderen Ausgehmöglichkeiten einmal in den Blickpunkt rückt. Den Schülern ist es ein Anliegen auf das Potential der Stadt in Sachen Nachtleben, das ihrer Meinung nach zur Zeit nur unzureichend genützt wird, darzustellen. Diese Absicht, fand auch reichlich Anklang bei der Stadt und Oberbürgermeister Richard Arnold. Klar war auch, dass man etwas Neues bieten müsse, bei den schon bestehenden Angeboten. So wird „Gmünd
2go“, der so benannte Stadtführer, nicht nur aus detaillierten Beschreibungen der einzelnen Locations bestehen, sondern auch einen breiten Unterhaltungsteil, aktuelle Termine und nicht zuletzt Rabattgutscheine vieler Kneipen, Imbissbuden und ähnlichem enthalten. Ende Januar soll der Cityguide, in einer ersten, ungefähr
2000 bis
5000 Exemplare starken Auflage herauskommen. Der Unterstützung der Stadt kann sich (
SG) im Quadrat gewiss sein, wenn sie auf die Möglichkeiten von Schwäbisch Gmünd hinweist, die mit zwei Hochschulen den jungen Leuten auch etwas bieten sollte.
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