So gilt es in der Umweltzone Gmünd: Mit rotem Aufkleber bis Ende 2011, mit gelbem Ende 2012
Was gilt jetzt eigentlich? Über die Umweltzonen-Fristen ist mal wieder Widersprüchliches zu hören. Eines ist sicher: In Stuttgart müssen Kraftfahrzeuge mit rotem Aufkleber bälder draußen bleiben als in Schwäbisch Gmünd. Hier darf man damit noch bis 31. Dezember 2011 in die Zone einfahren.
SCHWÄBISCH GMÜND
(rw). Man kann schon durcheinander kommen. Es geschieht vieles gleichzeitig: Stuttgart zieht die verschärfte Zonen-Regelung vor, und aus unterschiedlichen Ministerien dringen unterschiedliche Stellungnahmen in die Öffentlichkeit. Die Landesregierung hat vor wenigen Tagen beschlossen, dass Fahrzeuge mit der roten Umweltplakette die Umweltzonen noch bis
31. Dezember
2011 befahren dürfen, also noch zwei volle Jahre. Die mit den gelben Aufklebern — bei denen es zuvor keinen Termin für das Fahrverbot gab — dürfen noch bis Jahresende
2012, also ein Jahr länger, in den Umweltzonen unterwegs sein. Grüne Plaketten sind unbefristet. Lediglich in der Landeshauptstadt gelten andere Regelungen: In Stuttgart sind Fahrzeuge mit roter Plakette ab
1. Juli
2010 und Fahrzeuge mit gelber Plakette ab
1. Januar
2012 vom Fahrverbot betroffen. Das Vorziehen, schätzt Joachim Bläse, könne die bislang gute Akzeptanz der Umweltplakette beeinträchtigen. Immerhin sei es mit ihr gelungen, Umweltsensibilität zu stärken. Doch es kristallisiere sich heraus, dass die Großstädte ihre Fristen vorzögen — dort sei der Klagedruck größer als im ländlichen Raum.
Wie es mit den Ausnahmegenehmigungen weitergeht, wollen die Umweltzonen-Städte mit dem Umweltministerium klären. Je länger die Umweltzonen bestehen, sagt Bläse, desto schwieriger werden Ausnahmen. „Wir werden mit Augenmaß reagieren“, verspricht er für die Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Stadt verweist auch auf die am Jahresende
2009 auslaufende Zuschuss-Regelung in Höhe von
330 Euro für Diesel-Fahrzeuge, die mit einem Partikelfilter nachgerüstet werden können. Es lohne sich also, zügig bei den Fachwerkstätten nachzufragen.
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Neuen Kommentar hinzufügenDas ist eine unsoziale Sündenbock Geschichte.