Lustiger Abend und gelungener Auftakt: Faschingsprinzessinnencasting in Waldstetten-Wißgoldingen
Da die bisherige Faschingsprinzessin Sarah I. von ihrem Amt zurücktrat, musste für die kommende Faschings-saison eine neue Prinzessin gefunden werden. Denn was wäre die „Wißlenger Hofkapelle“ und der Hofstaat um Prinz Reiner I. ohne eine Prinzessin. Kurzerhand war die Idee geboren, ein „Prinzessinnencasting“ zu veranstalten.
WALDSTETTEN-WISSGOLDINGEN
(pm). Zur Teilnahme aufgerufen waren alle Wißgoldinger Mädels und solche die eng mit Wißgoldingen verbunden sind, im Alter von
18 bis
99. Sechs Bewerberinnen stellten sich dann im Wißgoldinger Hasenheim der fachkundigen Jury.
Die Hofkapelle unter Leitung von Volker Pitzal eröffnete musikalisch das Casting und heizte den zahlreich gekommenen Besuchern schon mächtig ein. Ortsvorsteherin Ingrid Banzhaf, Fritz Pausch, Ehrendirigent des Musikvereins, Gerda Maier von den Stuifa Hexen, Ortschaftsrat Michael Lanzinger, sowie Prinz Reiner I. und Butler „Osch“ vom Hofstaat fungierten als fachkundige Jury.
Dass der Abend vielversprechend werden sollte, konnte man beim „Einmarsch“ der sechs „Casting-Kandidatinnen“ erkennen. Klara vom Schulbuckel (Christine Auer), Prinzessinanwärterin Gise (Gisela Dangelmaier), Anwärterin Marie (Marie Brunauer) hatten das Publikum schon allein durch ihr „Outfit“ auf ihrer Seite. Doch die weiteren Kandidatinnen Martina Scheel, Miriam Stütz und Mona Vogt warfen ebenfalls all ihren Charme und Humor ins Rennen. Ob bei Tanzprüfung (hier wurde Prinz Reiner I. mächtig gefordert), beim Gesangswettbewerb oder beim Trinkspruchwettbewerb übertrafen sich die Kandidatinnen gegenseitig. Den Abschluss des Wettbewerbs bildete das „Wißgoldinger Quiz“, hier mussten einige Fragen zu Wißgoldingen, Land und Leuten beantwortet werden. So musste unter anderem das Gewicht der Hofkapelle geraten werden. (das amtliche Gesamtgewicht wurde nicht veröffentlicht). Es wurde nach der Höhe des Stuifens gefragt sowie nach Gesamtalter von Bürgermeister und Ortsvorsteherin. Auch die Frage nach der wichtigsten Person in Wißgoldingen war humorvoll zu beantworten. Die schwerste Aufgabe hatte nun die Jury, aus den sechs Kandidatinnen die Prinzessin zu küren. Während der Beratung heizte die Hofkapelle mit Tanz– und Schunkelrunden mächtig ein. Voller Spannung erwartete das Publikum das Ergebnis der Beratung. Martina Scheel wurde an Nr.
1 gesetzt, und sie konnte somit von Sarah I. die Prinzessinnenkrone und Schärpe entgegennehmen. Aber auch Gise Dangelmaier und Miriam Stütz hatten die Herzen der Jury und des Publikums erobert, so wurde kurzerhand der Hofstaat erweitert. Miriam Stütz wurde zur Hofdame ernannt und Gise Dangelmaier zur königlichen Herzdame. Nach diesem gelungen Auftakt der „Wißlenger Faschings-Kampagne“ dankte Prinz Reiner I. allen Machern im Hintergrund, vor allem Markus Heilig, Sarah Schmid und Lisa Heilig sowie Volker Pitzal, der wieder souverän durch den Abend führte. Sein Dank galt aber auch dem Team vom Hasenheim, Gerda und Walter Don sowie Irmgard Schmid und Alice Brenner für die gute Bewirtung.
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