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» Ostalbkreis | Donnerstag, 26. November 2009

Herbstprüfung und Vereinsmeisterschaft 2009 beim Schäferhundeverein Waldstetten

Die Waldstetter Ortsgruppe des Vereins für Deutsche Schäferhunde führte dieser Tage ihre Herbstprüfung durch. Damit verbunden war auch die Vereinsmeisterschaft.

WALDSTETTEN (pm). Gerhard Furtner, 1. Vorstand der OG Waldstetten und Prüfungsleiter der Herbstprüfung und Vereinsmeisterschaft 2009 beim Schäferhundeverein Waldstetten hatte 7.15 Uhr im Vereinsheim als Treffpunkt festgelegt.
Horst Gauger, Prüfungsrichter in allen Sparten, begann mit der Fährtensuche. Die Fährte für die Schutzhundprüfung 2 (SchH2) war zuvor gut eine halbe Stunde, die SchH3-​Fährten über eine Stunde durch die Fährtenleger Rudi Panny und Dietmar Zeman oberhalb von Weiler in den Bergen für die Teilnehmer vorbereitet worden: Jessica Zeman mit „Harras von der Burg Neideck“ (SchH2) sowie Tamara Abele mit „Siro vom Stadtfeld“, Hildegard Abele mit „Yago vom Stadtfeld“ und Fabian Abele mit „Klodo vom Reiterles Kapelle“ (SchH3) machten sich bei eisigem Wind und frostiger Kälte „auf die Suche“. Beste Fährtenarbeit dieser Prüfung legten die erst 12-​jährige Jessica Zeman und „Harras“ ab mit 90 Punkten und der Note sehr gut.
Zurück im Vereinsheim in Waldstetten warteten bereits die jungen Hunde mit ihren Führerinnen und Führern auf ihren Einsatz: „Atto vom Haus Salztalblick“ und Joachim Gressmann, „Onyx vom Reiterles Kapelle“ und Eberhard Kucher, „Caspar von der Brunnenklinge“ und Karl-​Heinz Lang sowie „Cayman von der Brunnenklinge“ und Angelika Köder zeigten überzeugend, dass sie eingespielte Teams sind und konnten daher den ersten Teil der Begleithundeprüfung alle erfolgreich ablegen.
Die FH2-​Fährte, also die Grundlage für die Fährtenhundprüfung 2, die nun lange genug lag, war nächster Abschnitt der Prüfung. Die beiden Teilnehmer hatten sich die Fährten früh morgens bereits gegenseitig gelegt.
Als zusätzliche Schwierigkeit der FH2 Fährte, die mindestens 3 Stunden alt sein muss und ungefähr 1600 bis 1800 Schritte umfasst, wird etwa 30 Minuten vor Beginn der Suche durch eine Fremdperson eine sogenannte Verleitfährte hinterlassen, die über zwei beliebige „Schenkel“ führt.
Hierdurch durften sich die Hunde nicht irritieren lassen, der eigentlichen Spur folgend mussten sie im Verlauf insgesamt sieben abgelegte Gegenstände anzeigen. Sucharbeit ist Fleißarbeit!
Und dass Sandra Pflieger mit „Jaska vom Reiterles Kapelle“ und Josef Knödler mit „Kimo vom Reiterles Kapelle“ fleißig trainiert hatten, spiegelte sich im Ergebnis wider: Sandra Pflieger und „Jaska“ erreichten die Note vorzüglich mit 96 von 100 möglichen Punkten, Josef Knödler und „Kimo“ die Note sehr gut und 90 Punkte.
Nächster Teil der Prüfung war der Verkehrstest für die Begleithundeprüflinge. An befahrener Straße mit Publikumsverkehr bewiesen alle Hunde ihre gute Verträglichkeit mit Mensch und Tier und hatten somit die Begleithundeprüfung insgesamt bestanden.
Anschließend wurde der Gehorsam bei den SchH2 und SchH3 Kandidaten geprüft. Tamara Abele und „Siro“ sowie Hildegard Abele und „Yago“ zeigten die beste Unterordnung mit je 88 Punkten und der Note gut.
Den letzten Teil der Prüfung, den Schutzdienst konnte Hildegard Abele mit „Yago“ für sich entscheiden, sie erreichte die höchste Punktzahl mit 96 Punkten, Note vorzüglich.
Insgesamt aber hatte Tamara Abele, mit einem Alter von erst zehn Jahren die Jüngste, ihren Titel erfolgreich verteidigt. Souverän vorführend wurde sie mit „Siro“, 270 Punkten und der Gesamtnote sehr gut Tagessiegerin und erneut Vereinsmeisterin der OG Waldstetten. Platz 2 belegte Hildegard Abele mit „Yago“ und 268 Punkten (Note gut), Platz 3 Jessica Zeman mit „Harras“ und 262 Punkten (Note gut).
Prüfungsrichter Horst Gauger beschloss die offizielle Veranstaltung indem er sich für die angenehme, nette Prüfung bedankte „wenn’s auch auf’m Berg recht frisch war“!
 

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