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» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 29. November 2009

Schüler des Hans-​Baldung-​Gymnasiums waren kürzlich auf Exkursion in Rom

Endlich Ferien – von wegen. Schüler aus Schwäbisch Gmünd waren gerne bereit, eine Woche ihrer wohl verdienten Ferien in eine Expedition nach Rom zu investieren, die auch für die Lehrer ein gern gesehenes Muss war.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Nach einer langen und intensiven Planungsphase konnten die Klassen 11c und 11d des Hans-​Baldung-​Gymnasiums ihre ersehnte Klassenfahrt nach Rom endlich antreten. Vor allem die kulturelle Weiterbildung lag den Lehrern Walter Frankenreiter, Erwin Illmann und Nicole Großhable am Herzen, doch sollten auch Spaß und Freizeit nicht zu kurz kommen. Mit einer langen Busfahrt von Schwäbisch Gmünd nach Rom begann die Expedition. In Rom angekommen, brachte man nur schnell das Gepäck auf die Zimmer im Hotel Bolognese, denn trotz der langen Nacht im Reisebus wollten die Schüler jede Minute in dieser geschichtsträchtigen Stadt nutzen. Also führten die beiden Lehrer die Klasse zur benachbarten Kirche Santa Maria Maggiore und anschließend in die Lateranbasilika. Auch staunten die Schülerinnen und Schüler nicht schlecht, als sie auf dem Weg zu Trevibrunnen und Piazza del Popolo zufällig erfuhren, dass das römische Brunnenwasser an allen Straßenecken sauberes Trinkwasser ist. Auch durch falsche Stadtpläne und lange Umwege ließ man sich nicht unterkriegen. Ein weiterer Höhepunkt der Romfahrt war natürlich das „Roma Antica“, das die Elftklässler bisher nur von Geschichten aus dem Latein– und Geschichtsunterricht kannten. Also wurden Kolosseum, Forum Romanum, Circus Maximus, die Kaiserforen, Kapitol und Pantheon ganz genau unter die Lupe genommen und mit den Erzählungen der Lehrer im Unterricht verglichen. Des Weiteren gab es eine Ausfahrt nach Tivoli, wo die Villa d’Este sowie die Villa Adriana mit ihren riesigen Gärten besichtigt wurden. Selbstverständlich durfte auch der kleinste Staat der Welt, der Vatikan, nicht zu kurz kommen. Neben einer Papstaudienz, die alle begeisterte, besichtigten die Klassen den riesigen Petersdom und die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle. Trotz Anstehen an der Kasse war die Peterskuppel eindeutig das Highlight der Romfahrt. Die Abende verbrachten die Schüler an Zentren des Nightlife, wie der Spanischen Treppe oder dem Hard-​Rock-​Café. Nachdem alle unverletzt vom Mund der Wahrheit – dem antiken Lügendetektor – zurückgekehrt waren, ging es am letzten Tag des Romaufenthaltes noch durch das jüdische Ghetto zum Campo de Fiori und in die Engelsburg. Dank ihres umfangreichen Wissens konnten die Lehrer mit ihren Erzählungen ständig vor der Klasse glänzen und den Schülern, die stets gespannt den Erzählungen lauschten, jede Frage aus dem Stegreif beantworten.
 

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