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» Ostalbkreis | Sonntag, 29. November 2009

TRW Automotive präsentierte in Alfdorf eine neue Sicherheitsgurttechnologie

Die TRW Automotive GmbH aus Alfdorf präsentierte jetzt erstmals ihre neue Sicherheitsgurttechnologie „ACR2 Basic“. Bei dieser Basis-​Variante des Aktiven Gurtstraffers (Active Control Retractor) handelt es sich um eine Variante des ACR2.

ALFDORF (pm). Im Jahr 2002 kam TRW als erster Zulieferer mit einem aktiven Sicherheitsgurt auf den Markt. Bei der Weiterentwicklung des ACR-​Portfolios stehen neben der Verbesserung von Fahrerkomfort und –sicherheit vor allem die Erschwinglichkeit im Vordergrund. Mit der Basic-​Variante konnte TRW gegenüber dem ACR2 Standard Kostenvorteile erzielen.
TRW–Manager Uwe Class erklärte: „Bei der neuen Basic-​Variante des ACR2 war es unser Ziel, ein erschwinglicheres Produkt auf den Markt zu bringen. Das erreichten wir dadurch, dass wir beispielsweise die Elektronik vereinfacht haben. So arbeiten wir mit einer kleineren ECU (Electronic Control Unit), während der Algorithmus – je nach Wunsch des Fahrzeugherstellers – in einer anderen ECU integriert wird. Das kann zum Beispiel die Airbag-​Steuereinheit sein. Durch die veränderte Architektur ermöglichen wir einen verkleinerten Bauraum, einen verringerten Integrationsaufwand und vor allem Kostenreduktionen für den Kunden.“
Uwe Class ergänzte: „TRW hat seine ACR-​Technologie bereits in vielen Fahrzeugmodellen erfolgreich in Serie gebracht, unter anderem im aktuellen Hyundai Equus und der Mercedes S-​Klasse, wo sie mittlerweile zur Serienausstattung gehört.
Eine Kernforderung unserer Geschäftsstrategie ist es aber, solche fortschrittlichen Sicherheitstechnologien einem breiteren Fahrzeugsegment und damit mehr Menschen zugänglich zu machen. Die Basic-​Variante ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Auch die Fahrzeughersteller zeigen vermehrt Interesse an ACR2 Basic, und wir arbeiten bereits eng mit einigen Kunden zusammen, um diese fortschrittliche Sicherheitstechnologie bald in den Markt zu bringen.“
TRW versteht die beiden Varianten des ACR2-​Systems auch als sichtbaren Beweis dafür, dass das Unternehmen intensiv daran arbeitet, aktive und passive Sicherheit zusammenzuführen. Die Technologie wurde so entwickelt, dass Sensorinformationen aus Brems– und Stabilitätskontrolle dazu genutzt werden können, kritische Situationen wie eine Panik-​Bremsung oder ein Schlittern zu erkennen.
Das ACR reagiert dann, indem es die Gurtlose beseitigt, um die Sitzposition des Insassen vor einem möglichen Aufprall zu verbessern. Falls sich die kritische Situation ohne Unfall löst, wird das System über einen reversiblen Aktuator automatisch zurück gesetzt.
Seit der Markteinführung des ACR in 2002 in der Mercedes S-​Klasse hat TRW kontinuierlich daran gearbeitet, den Aktiven Gurtstraffer mit anderen Komfort– und Sicherheitssystemen zu integrieren. Dazu gehören Funktionen zur Warnung bei Schläfrigkeit des Fahrers (drowsy driver warning) und die Interaktion mit dem Radar basierten Notfallbremsassistenten.
 

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