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» Ostalbkreis | Dienstag, 03. November 2009

Viele in Lorch trauern mit der Familie und Freunden um Gustav Buchfink /​Geschätzter Manager des Löwenmarktes

r war ein Schaffer, ein Macher. Einen wie ihn braucht jede Gemeinschaft: Gustav Buchfink ist tot, und in der Kirchengemeinde, in der Werbegemeinschaft, im Forum-​58-​Plus und in anderen Bereichen, in denen sich einzelne stark machen für andere, erinnert man sich seiner in Dankbarkeit und Trauer.

LORCH (bt). Für die Lorcher Werbegemeinschaft würdigte gestern die jetzige Vorsitzende Marion Jade-​Broadbridge Gustav Buchfinks Verdienste, sprach von einem, „der sich immer mit ganzer Kraft eingesetzt“ hat. Ein Vierteljahrhundert war er aktives Mitglied, mehr noch, „Kapitän und Lotse in einem“, wie ein Freund und Weggefährte formulierte. Nach fast fünfzehn Jahren als Motor der Lorcher Werbegemeinschaft, nach zehn Jahren als Vorstandvorsitzender legte Gustav Buchfink 1998 auf eigenen Wunsch die Verantwortung in jüngere Hände. Sein damaliger Nachfolger Gerhard Dieterle erklärt: „Nichts war ihm zu viel, und was er anpackte, führte er zum Erfolg“. Er sei ein geradliniger Mensch gewesen, einer, der seinen Willen vertreten aber immer fair verhandelt habe. Der frühere HGV–Vorsitzende Alfons Baur hatte gestern ebenfalls „nur Gutes“ über den einstigen Inhaber eines Versicherungsbüros zu berichten. Es sei bemerkenswert gewesen, wie sehr sich Buchfink um die Präsentationen und die Werbemaßnahmen der Einzelhändler verdient gemacht, wie er sich gekümmert und eingesetzt habe. Immer wieder deutlich wird auch, dass Buchfink einst mit neuen Ideen eingestiegen ist und als Macher und Manager des Lorcher Löwenmarktes das Lorcher Stadtfest groß gemacht hat.
Seine Energie, seine Tatkraft setzte er noch vielfach zum Nutzen der Stadt ein, nicht zuletzt das Waldheim verdankt ihm vieles. Er war es, der maßgeblich zum Aufbau der Seniorenarbeit beitrug,. Das Forum 58 Plus würde es ohne Buchfink wohl nicht geben, so der Vorstand mit Blick auf die geleistete Pionierarbeit. Auch die evangelische Kirchengemeinde hat herzliche Worte des Dankes für ihren früheren Vorstandsvorsitzenden, der, wie es seine Art war, Hindernisse überwand und Probleme aus der Welt schaffte.
Nur sein eigenes „Problem“ war nicht zu bewältigen. Vor vier Jahren erkrankte Gustav Buchfink schwer. Was auch seine Frau in dieser Zeit geleistet und ertragen hat, ist kaum zu ermessen. So schwer dieser Lebensabend gewesen sein mag. Sein Tod erfüllt die, die ihn gekannt, geschätzt, geliebt haben, mit Trauer.,
 

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