Architekt Dieter Gerrmann überreichte gebackenen Schlüssel
Dieser Sonntag war für die evangelische Versöhnungskirchengemeinde in Bettringen ein Festtag. In einem schönen Gottesdienst, von Kindern mitgestaltet, wurde die Kinderkrippe „Schatzkästchen“ im Gemeindezentrum durch die symbolische Schlüsselübergabe an Pfarrer Weller übereignet.
SCHWÄBISCH GMÜND (kos). Gemeinsam mit Pfarrer Weller zogen die Kinder in die Versöhnungskirche ein. Sie gestalteten dann auch den Gottesdienst mit einem Spiel um „das Rote Paket“ mit, in dem Glück und Zufriedenheit waren und das darauf wartete, an andere weiter gegeben zu werden, weil Schenken glücklich macht. Pfarrer Albrecht Weller sagte dazu, dass man heute in Dankbarkeit gegenüber Gott und im Vertrauen darauf, dass in der Kinderkrippe die Liebe Gottes zum Zuge komme, feiern dürfe. Ein Dank gelte aber auch dem Architekten Dieter Gerrmann, den Handwerkern und dem Kindergartenteam, die es ermöglichten, dass der Umbau der neuen Kinderkrippe im Gemeindezentrum in nur drei Monaten und auch durch viel Eigenarbeit vollzogen werden konnte. Auch durch die Stadt Schwäbisch Gmünd und das Bezirksamt Bettringen habe man Unterstützung erfahren. Nach Liedern und Gebet übergab dann Architekt Dieter Gerrmann an Pfarrer Albrecht Weller den symbolischen aus Hefeteig gebackenen schmackhaften Schlüssel. Der erste Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd,
Dr. Joachim Bläse, sprach dann zum feierlichen Anlass ein Grußwort, in dem er die Gemeinde dazu beglückwünschte, dass sie diesen Weg der Kinderkrippe auch mit der Unterstützung der Stadt gegangen sei. Er sah das auch als ein Zeichen dafür, dass die Kirchengemeinde sich nicht zurückzieht, sondern sich den Gegebenheiten stellen würde, denn auch angesichts der demographischen Faktoren gelte es, auch für Schwäbisch Gmünd und die Kirchengemeinden, die damit kommenden Herausforderungen anzunehmen, um den Kindern Chancengleichheit bieten zu können. Dazu aber bedürfe es auch der Mitarbeit der Eltern und Erzieherinnen. Und im Hinblick auf diese Herausforderungen dürfe es keine Schwarzmalerei geben. Wichtiger sei es, bedarfsgerechte Angebote, so wie mit der Kinderkrippe, vorzuhalten. Auch Bettringens Ortsvorsteherin Brigitte Weiß hatte für die Kinderkrippe im Gemeindezentrum lobende Worte. In Bettringen würde man die Erweiterung des Kindergartens zur Kinderkrippe sehr schätzen, und es gelte Dank zu sagen, dass die Kirchengemeinde diesen Schritt gewagt habe. Der diene auch dazu, den Kindern starke Wurzeln zu geben, um für das Leben gerüstet zu sein. Nach diesen Grußworten konnte man die Kinderkrippe in Augenschein nehmen und sich anschließend weiter beim Mittagessen und bei Kaffee und Kuchen im Gemeindezentrum zu treffen.
Herausgestellt wurde, dass die Kinder in der Krippe liebevolle Pflege und Zuwendung erfahren. Zwei Erzieherinnen spielen und lernen mit den Kindern in einer schützenden Atmosphäre von Geborgenheit und Gemeinsamkeit. Die Kinder würden in ihrer Selbständigkeit unterstützt, so ihr Selbstwertgefühl stärken und erste soziale Erfahrungen mit Gleichaltrigen und Kindergartenkindern machen. Der Tagesablauf beinhaltete viele Strukturen und Rituale, die den Kindern Sicherheit gäben, um ihre Welt mit allen Sinnen zu begreifen. Der Kontakt zwischen Krippe und Kindergarten werde von Anfang an gefördert, so dass ein reibungsloser Übergang möglich sei.
Noch keine Kommentare vorhanden.