Aus der zukunftsgerichteten Jahresbilanz von Ortsvorsteher Werner Nußbaum
Der Stadtteil Straßdorf wird als Wohn– und auch als Arbeitsort immer beliebter. Das wurde beim Jahresrückblick von Ortsvorsteher Werner Nußbaum in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats erneut deutlich.
GMÜND-STRASSDORF
(hs). Ausführlich hielt Nußbaum Rückschau und bilanzierte: „Aus meiner Sicht war es ein Jahr, in dem der Ortschaftsrat einiges erreichen und verwirklichen konnte.“ Die Einwohnerzahl im Stadtteil sei erneut jetzt auf
3689 angestiegen (Stand zum
1.
11.
09). Sehr aufmerksam sei von der Bürgerschaft das Bebauungsplanverfahren „Am Friedhof“ verfolgt worden, denn die Parkplatz– und Zugangsfrage sei damit gelöst worden. Ein erfolgreiches Projekt seien auch die Kooperationsverhandlungen zwischen der Waldstetter Bergschule und der Straßdorfer Römerschule gewesen. Ergebnis: Einrichtung einer interkommunalen Werkrealschule. Zukunftsgerichtet seien eine ganze Reihe von Verhandlungen, Gesprächen und Weichenstellungen gewesen. Ein künftiger Siedlungsschwerpunkt bilde das neue Wohnbaugebiet „Emerland“, denn das aktuelle Gebiet „Käppelesäcker“ sei ja bereits so gut wie ausgebucht. Im „Emerland“ werde bereits im neuen Jahr mit der Erschließung begonnen, ab
2011 stehen dann im ersten Abschnitt etwa
25 Bauplätze zur Verfügung. Ähnlich stark sei der Bedarf an Gewerbebauplätzen: Das Gebiet „Auf der Höhe“ werde erweitert. Zusätzliche vier Hektar seien angestrebt. Im Rahmen dieser Planung im Süden Straßdorfs werde auch eine sehnlichst gewünschte Verkehrsberuhigungsmaßnahme für den Ortskern angestrebt: Bau der Querspange zwischen der Kreisstraße nach Waldstetten und der Landesstraße nach Rechberg. Wiederholt berichtete Werner Nußbaum von einer ganz enormen Zunahme des Durchgangsverkehrs, darunter ein starker Lkw-Anteil. Die Situation in allen Ortsdurchfahrten des Stadtteils werde insgesamt unerträglich. Als Hauptaufgabe bezeichnete der Ortsvorsteher die Entwicklung der Dorfmitte unter Einbeziehung der Planung eines Seniorenzentrums. Seine Anmerkung: „Die von mir immer wieder eingeforderte Unterstützung der Stadtverwaltung wird uns nun unter dem neuen OB zuteil.“ Erfreulich seien auch die Sanierungsmaßnahmen in der Gemeindehalle. Ebenso viele kleinere Maßnahmen für die Verbesserung der Infrastruktur, die im abgelaufenen Jahr oft nach langem Ringen von der Stadt in die Tat umgesetzt wurden. In seiner Jahresrückschau hob Nußbaum ganz besonders das in Straßdorf sehr ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement und die umfangreiche Ehrenamtsarbeit in den vielen Vereinen, in den Kirchengemeinden und bei der Feuerwehr hervor. „Die Straßdorfer können wie immer stolz sein auf ihr intaktes Vereinsleben. Bei vielen Veranstaltungen kam dies
2009 immer wieder zum Ausdruck.“ Er nannte viele herausragende Beispiele, so die Leistungsschau des
HGV, der Förderverein Straßdorf plus Generationenbüro, das weit über die Ortsgrenzen hinweg bekannte Projekt „Wege zur Kunst“ und natürlich auch das große Gemeinschaftswerk Seifenkistenrennen. Entsprechend herzlich und umfassend auch die Dankesworte für die enormen Leistungen.
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