Gestern bekam die letzte der drei Neuen ihre Rotor-Flügel
Gestern bekam die fünfte Windkraftanlage zwischen Ruppertshofen und Eschach ihre Rotorblätter. Der Windpark ist damit komplett; weitere Masten wird es nicht geben. Die neuen Anlagen sollen nächste Woche ans Netz gehen. Von Gerold Bauer
RUPPERTSHOFEN/ESCHACH. Manchen Bürgern waren schon die zwei ersten Windkraftanlagen zwischen Ruppertshofen und Eschach zu viel, so dass sich seinerzeit eine Bürgerinitiative gegen die Ausweisung dieses Außenbereichs als Vorzugsfläche für die Nutzung von Windkraft gebildet hatte. Andere, darunter der Täferroter Bürgermeister Jochen Renner, hätten gerne die Windkraft im großen Stil auf der Hochfläche der so genannten „Frickenhofer Höhe“ genutzt.
Am Ende des Genehmigungsverfahrens, bei dem der Regionalverband Ostwürttemberg federführend war, einigte sich die Regionalversammlung darauf, die Windkraft-Flächen auf ein Drittel des ursprünglichen Ausmaßes zu beschränken: Im Aalener Stadtteil Waldhausen maximal acht Anlagen (sieben stehen schon), zwischen Lauterburg und Bartholomä sieben Anlagen (fünf stehen schon, zwei kommen noch) und im Raum Ruppertshofen Eschach fünf Anlagen.
Dies bedeutet, dass der Windpark Ruppertshofen/Eschach nun komplett ist. Diese fünf Anlagen, so
Dr. Ing. Karl-Heinz Linke von der Firma Uhl Windkraft, produzieren nachweislich im Jahr so viel Strom, wie im gleichen Zeitraum von
5000 bundesdeutschen Durchschnittshaushalten verbraucht wird. Im Gegensatz zu den anderen Windparks im Ostalbkreis, die über Fonds finanziert wurden, befinden sich alle fünf Anlagen in Ruppertshofen/Eschach in Privatbesitz und gehören knapp
20 Personen.
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