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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 11. Dezember 2009

Immobilienerwerb für die Landesgartenschau 2014 jetzt in der finalen Phase

Der umfangreiche Immobilienerwerb seitens der Stadtverwaltung für die Realisierung des Landesgartenschauprojekts 2014 kommt jetzt in seine Endphase. „Wir sind auf einem guten Weg“, so bestätigt Rathaus-​Pressesprecher Klaus Arnholdt.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Größter Brocken ist hierbei der Erwerb des ausgedienten Güterbahnhofs mitsamt des großen Gleisareals entlang der Nepperbergstraße. Das Gebiet ist im Zusammenhang mit der Landesgartenschau zunächst dafür vorgesehen, dass dort für die Besucher des Gmünder Jahrhundertereignisses Pkw– und vor allem Omnibusparkplätze eingerichtet werden. Auch Kinder– und Jugendspielflächen sind dort angedacht. Vor allem muss die Brachfläche so attraktiv hergerichtet werden, damit sie auch als einladendes Bindeglied zwischen Bahnhofsbereich/​Stadtgarten und Salvator/​Taubental erkennbar wird. Zudem plant die Stiftung Haus Lindenhof auf dem ehemaligen Güterbahnhofareal einen Werkstattneubau. Für die Zeit nach der Landesgartenschau wurde bereits die Vision für ein Geschäfts-​/​Gewerbe-​/​Büroviertel formuliert, wobei es freilich für diese „Zukunftsmusik“ noch keine genaue Festlegung gibt.
Wie Rathaus-​Sprecher Klaus Arnholdt durchblicken lässt, befinden sich die Verkaufsverhandlungen mit dem zuständigen Immobilien-​Ableger der Bahn AG in der Endphase. Es sei damit zu rechnen, dass der Grundstückstransfer bereits zu Beginn des neuen Jahres unterschriftsreif werde. Es sei ein umfangreiches Vertragswerk, wobei die Stadt auch beim Thema Altlasten auf „Nummer Sicher“ gehen werde. Hierzu seien auch schon Bodenuntersuchungen durchgeführt worden. Zu einer vielleicht schon ausgehandelten Kaufsumme konnte und wollte Arnholdt noch nichts sagen.
Sehr zufrieden zeigt sich die Stadtverwaltung auch über Fortgang der Grundstücksverhandlungen auf der anderen Seite der Bahngleise, nämlich rund um den Bahnhofsvorplatz. Gut ein Dutzend Gebäude müssen abgerissen werden, um für das Kernstück der Landesgartenschau sowie für den angestrebten Bau des neuen Hotels, des „Einhornbaus“ sowie für den Gamundia-​Boulevard Platz zu schaffen. Die jüngsten Aufkäufe betreffen die Bahnhofsmoschee, den Friseursalon und ein Wohnhaus. Auch das Nachbargebäude der Bahnhofsapotheke wurde bereits geräumt und wartet auf den Abbruch.
Klaus Arnholdt bestätigt, dass sich in diesem großen und für die Landesgartenschau benötigten Liegenschafts-​Paket lediglich noch das Bahnhofshotel außen vor befindet. Nachdem die Verhandlungen zunächst eher abgerissen gewesen seien, habe Oberbürgermeister Richard Arnold nun wieder einen recht guten Draht zum Besitzer aufbauen können. Die Stadtverwaltung sei zuversichtlich, dass alsbald auch noch dieses letzte Schlüsselgrundstück für die Landesgartenschauplanung in städtische Obhut komme.
 

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