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» Ostalbkreis | Sonntag, 13. Dezember 2009

Enthüllt: die Bronzeplastik Zuversicht prägt den Postplatz und ist ein neues Wahrzeichen

In Heubach zeigt sich die Zuversicht. Sechs Meter hoch, zwei Tonnen schwer, aus Bronze auf einem Betonsockel. Die Postplatz-​Plastik von Andreas Futter wurde gestern Nachmittag feierlich enthüllt.

HEUBACH (rw). Der Rosenstein hüllte sich in bleigraue Wolken, eisiger Nieselregen fiel, Dämmerlicht am frühen Nachmittag. Da braucht man schon Zuversicht. Um den Postplatz herum harrten Hunderte von Zuschauern aus, um der Enthüllung der „fünf Herrschaften“ (so der Künstler) beizuwohnen. Die Werkkapelle Spießhofer und Braun intonierte „Flott voran“, Bürgermeister Klaus Maier pries das „größte Kunstwerk“ im öffentlichen Raum Heubachs, aufgestellt „am wichtigsten Platz“ der Rosensteinstadt: „Hier muss jeder durch“ – wenigstens so lange, bis die Nordumfahrung fertiggestellt ist.
Der Schultes rekapitulierte die Geschichte, die 1997 begann, als der Postplatz, schon damals Verkehrsdrehscheibe, zum Kreisverkehr mit Rondell umgebaut wurde. Seitdem hatte man eine Platzgestalt, aber noch keinen künstlerisch gestalteten Platz. Es sollte etwas kommen, was Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit sich sehen lassen konnte, „kein Abklatsch, sondern etwas Neues, ein Wahrzeichen.“ Das dauerte. Im Laufe der Jahre zierten Palmen den Postplatz, diente er als Standort des Weihnachtsbaums oder von überdimensionalen Ostereiern. Künstlerwettbewerbe lieferten keine zündenden Ideen – bis Andreas Futter kam. Der Künstler fertigt sonst Kleinplastiken an, ein ständig wiederkehrendes Motiv sind kleine, ins Gnomenhafte verfremdete Männchen. Er präsentierte dem Schultes und dem Rat die Figurengruppe „Zuversicht“ – das ist’s, sagten alle, die sie sahen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass daraus eine Großplastik für den Postplatz werden sollte. Sie herzustellen, dauerte 18 Monate. Und sie kostet Einiges: Alles in allem 140000 Euro. „Es gab viele Helfer, Spender und Sponsoren“, so Maier. Allen voran Kläre Wegmann, die 60000 Euro beisteuerte. Was den Bürgermeister stolz macht: „Mit Zuversicht gelingt es, so etwas zu finanzieren.“
 

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