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» Ostalbkreis | Montag, 14. Dezember 2009

11. Original Lauschaer Kugelmarkt lockte Gäste aus ganz Süddeutschland in die Stadt unterm Rosenstein

Rechtzeitig zum 11. Original Lauschaer Kugelmarkt in Heubach hatte es über Nacht leicht geschneit, und so lag ein Zuckerguss über dem Markt. Ein Hauch von Verzauberung, der einiges zum guten Gelingen beitrug.

HEUBACH (EN). Bürgermeister Klaus Maier aus Heubach und Bürgermeister Norbert Zitzmann aus Lauscha eröffneten pünktlich zusammen mit der Glasprinzessin Rebecca Greiner den Kugelmarkt. Auch der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins in Laxou, Albert Pussini, kam dazu und schaute sich dieses Jahr ebenfalls den Heubacher Original Lauschaer Kugelmarkt an.
Nur in Heubach fanden die Marktbesucher wieder das größte Angebot an Original Lauschaer Christbaumschmuck und Glaskunst außerhalb Thüringens, zudem direkt vom Hersteller. Wie schon bei den vergangenen zehn Märkten war es wieder ein Kunstmarkt für das Auge. Ausgewählte Händler die zum Lauschaer Angebot passen, präsentierten sich auf dem Schlossplatz, im Schloss und im Kulturhaus Silberwarenfabrik. Da waren: Glasbläser, Christbaumschmuckhersteller und weitere Handwerker gekommen, um ihre bunte Vielfalt an handwerklich gefertigten Waren anzubieten. Auch Vorführungen gab es wieder in den traditionellen Handwerkskünsten wie Glasblasen oder Schnitzen oder Drechseln etwa des „Schwobawinzlings“. Die Museen waren geöffnet, wie das Miedermuseum, die „Heubacher Geschichtssplitter“, sowie das historische Klassenzimmer mit Gerda Fetzer die sehr großen Andrang fand. Auch die alte Klöppelkunst wurde im Schloss gezeigt und welch schöne Karten daraus zu gestalten sind. Glasprinzessin Rebecca gab Autogrammstunden in der Bibliothek, in der zudem wunderbaren Glasschmuck zu bewundern war. Aber auch auf dem Schlossplatz war Lauscha mit Thüringer-​Würstchen und Glas– und Christbaumschmuck vertreten. Ein Neuheit in diesem Jahr war bei der Kugelware der Weihnachtsmann und die Matroschka — offenbar ein echter Trend.
Ausgesprochen viel Musik von Heubacher Gruppen gab es dieses Jahr. Sie wechselten sich auf dem Schlossplatz ab. So war die Flötengruppe mit 35 Flötenkindern unter Leitung von Michaela Herbst zu hören gleich zur Eröffnung am Samstag mit Titeln wie „Lieber guter Nikolaus“, die dann die Großen der Flötenkinder im Lamm nochmals zu Gehör brachten, die Blechbläser der Jugendmusikschule mit 40 Musikern unter Leitung von Michael Gold, auch sie hatten diverse populäre Weihnachtslieder vorbereitet, die Bläserkids der Jugendkapelle, der Chor der Schillerschule, die Streicherklasse der Jugendmusikschule mit ihrem Leiter Jonathan Thomas, der Musikverein Lautern unter Leitung von Brigitte Gottwald, der Kath. Kirchenchor unter Leitung von Martin Thorwart, die Werkkapelle Spießhofer und Braun unter Leitung von Martin Pschorr, der Junge Chor vom Liederkranz unter Leitung von Julia Bernert.
Auch für die Kinder wurde viel geboten, so gab es eine Kinderwerkstatt in der wahre Kunstwerke entstanden und bei der die Kinder voll in ihrem Element waren. Der DRK Strickkreis hatte für die Kinder eine Wollewerkstatt eingerichtet und war zeitweise fast schon überlaufen, es gab Kinderschminken, Kindertänze mit dem Titel „Lustige Weihnacht“ vom Teenie– und Jugendtreff Haus Übelmesser und „Kinderweihnacht“ vom Förderverein für Kinder und Jugendliche. Beim Stand „Alles aus Blech“ durften die Kinder ihren Namen in Blech einhämmern. Zwei Schafe waren zum streicheln und gegenüber konnte man herrlich weiche Schaffelle und Erzeugnisse aus der Schafhaltung kaufen. Reichhaltige Bewirtung gab es sowohl von Schulklassen, Vereinen und Heubacher Organisationen und Betrieben als auch Laxouer Betrieben. Der Nikolaus lief über den Markt und verteilte Erdnüsse an kleine Kinder. Auch UNICEF hatte einen Stand und informierte, außerdem gab es Kunsthandwerke aus Peru und Anderamboukane in Mali. Der Lauschaer Kugelmarkt war wieder ein Treffpunkt für Alt und Jung, um sich an all dem Schönen zu erfreuen aber auch um ein kleines oder großes Weihnachtsgeschenk mit nach Hause zu nehmen.
 

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