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Montag, 14. Dezember 2009
Handball, Württembergliga: Lange Zeit hielten die Gmünder gut mit
Natürlich darf man in Schmiden verlieren – und der TSB ist nicht das erste Team, das in der kleinen engen Sporthalle beide Punkte da ließ. Mit 28:35 verloren die Blau-Gelben zwar. Doch TSV–Trainer Alexander Prasolov stufte den TSB als „stärksten“ Gegner der vergangenen zwei Jahre ein.
Welch großes Lob eines einstigen Profi-Handballers aus der damaligen Sowjetunion, danach in Usbekistan, und überall sah man leicht verzogene Mienen auf der Gmünder Spielfeldseite. Ja, für dieses Lob, so Simon und Johannes Frey, sowie Michael Hieber, könne man sich nun einmal „leider nichts kaufen“, gaben die Spieler im selben Wortlaut preis. Natürlich waren sie, wie viele Teams vor ihnen, als „krasser Außenseiter“ nach Schmiden gefahren – ein Glück nicht all zu weit. So hielten sich auch die Spesen in Grenzen.
Bei einigen selbst angereisten Fans war die Verwirrung schon vor dem Anpfiff groß, einige kamen mit einigen Minuten Verspätung an, denn die kleine Schulsporthalle in Schmiden ist gar nicht so einfach zu finden, unter drei, vier anderen Hallen. Ein Glück hatten die TSBler von Beginn an den „Navi“ auf dem Spielfeld auf Empfang – sehr gut eingestellt habe Trainer Rolf Kölle das Team, erzählte der zehnfache Torschütze Johannes Frey wenig später nach der Schlusssirene. Nach knapp drei Minuten stand es immer noch torlos, durch die Halle rief man nach dem Platzordner, weil Kinder nah am Spielfeldrand wuselten. Evgeni Prasolov, des Trainers Sohn, machte dann doch unter frenetischem Jubel das erste Tor. Dennoch waren die TSBler in keinster Weise eingeschüchtert, Michael Hieber vergab, im Gegenzug das
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0 für Schmiden – wieder Prasolov. Den Anschlusstreffer besorgte Johannes Frey, freigespielt von Boizesan. Klar, so einige TSB-Spieler in der Analyse, technisch und vor allem individuell stärker seien die Schmidener gewesen. Teilweise spielten sie sehr finten– und trickreich – doch teilweise übertrieben sie es auch als Tabellenführer. Gmünd blieb nah dran,
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9 lauteten die Abstände. Michael Hieber verkürzte abermals. Mehrmals parierte TSB-Keeper Neukamm fabelhaft, doch bei den zügigen Kontern war auch er oft chancenlos. Immer wieder rasselten der fleißige Sebastian Göth und Schmidens achter, Baumgart zusammen, Baumgart neigte zu versteckten Fouls, und flog später auch mit Rot vom Platz. Johannes Frey und Christian Tobias wurden oft von Hieber schön frei gespielt, „nur“
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19 lag man zur Halbzeit hinten. Zufrieden mit der Leistung waren auch Abteilungsleiter Steffen Alt und TSB-Vorsitzender Peter Jursch. Nochmals gaben die mitgereisten TSB-Fans alles. Trommelwirbel machte sich breit, doch in der zweiten Halbzeit legten die Schmidener noch einen Zahn zu, just da, als sich der TSB eine längere Schwächephase nahm. Selbst in Überzahl, kam nicht mehr nah genug heran, und die Schmidener spielten routiniert „ihre“ Partie, teilweise mit einem Vorsprung mit bis zu zehn Toren. Die Moral des TSB war stets intakt, man fightete zurück, Hieber und Frey trafen, und am Ende war die Niederlage nicht so hoch.
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