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Montag, 14. Dezember 2009
Volleyball, Regionalliga, Damen: Trotz der 1:3-Niederlage bleiben die DJK-Frauen zum Winter auf dem dritten Tabellenplatz
Dem glanzvollen Auftritt von Ulm folgte jetzt der Fehltritt in Mannheim – die DJK–Volleyballerinnen stellten sich im Aufsteigerduell bei der VSG Mannheim-Käfertal mit einer 1:3 Niederlage selbst ein Bein. Paradox, die Gmünderinnen rutschten wegen des besseren Satzverhältnisses auf Rang drei, da Freiburg im Spitzenspiel beim TV Villingen mit 0:3 den Kürzeren zog.
Die Lage zum neunten Spieltag und damit zur Halbzeit der Saison lässt keine Zweifel mehr aufkommen. Auch an der Tabellenspitze hat sich jetzt die Spreu vom Weizen getrennt, „Ligakrösus“ TV Villingen, der sich schon wieder mit einer Ex-Zweitligaspielerin verstärkt hat, gibt eindeutig den Ton an. Der Top-Meisterschaftsfavorit aus dem Schwarzwald hat nach der Gmünder
2:
3 Niederlage Anfang Oktober keine Schwächen mehr gezeigt, alle restlichen Begegnungen gewonnen und sich ein gewisses Polster auf den hartnäckigsten Verfolger Allianz Volley Stuttgart II verschafft. Dahinter folgt in der Tabelle schon die
DJK Gmünd, die durch ihre
12:
6-Zähler mit einer respektablen Bilanz in die Winterpause gehen kann. Renommierte Teams, wie aus Ulm und Freiburg folgen dahinter. Schade für die mitgereisten Fans, dass sich die
DJK in Mannheim nicht wie ein Spitzenteam präsentierte. Die
DJK zahlte Lehrgeld. So zeigt schon die Statistik des ersten Satzes: Acht Aufschläge und fünf Schmetterbälle wurden ins Aus befördert und dreimal bei der Ballannahme geschludert. Fast zwei Drittel der Mannheimer Punkte bei deren
25:
20 Satzgewinn machten die Gäste selber.
Die anfangs nicht überzeugend auftretenden Gastgeberinnen konnten ihr Glück kaum fassen. Sichere, aber auch genügend druckvolle Aufschläge wie Schmetterbälle reichten aus, um die wenig inspirierten wie passiv wirkenden DJKlerinnen in Angst zu versetzen. Eine präzise Aufschlagsannahme an das Netz war nur selten zu sehen, der Angriffsaufbau einfach durchschaubar. Da hatte auch die Einwechslung der Spieltrainerin auf der Stellerposition nach wenigen Minuten keine Wirkung mehr — Mannheim zog auf
17:
8 davon und brachte den Satz nach einem kurzen
DJK–Aufbäumen locker mit
25:
22 unter Dach und Fach.
Was von Gmünds Spielertrainerin Feistritzer als „Arbeitsverweigerung in den ersten beiden Sätzen“ nach Spielende bezeichnet wurde, sah der gegnerische Trainer natürlich komplett anders: „Wir hatten zuletzt nach drei Heimniederlagen in Folge einiges gut zu machen und wollten unbedingt gewinnen“, meinte Daniel Kraft. Denn richtige Kampfbereitschaft war bei der
DJK im vierten Satz nur bis zum
7:
7 zu erkennen. Dann drängte Mannheim gegen ein immer mehr resignierendes Gmünder Lager auf die Entscheidung und wusste mit einer klug eingestellten Blockarbeit laufend eine Antwort auf die unsicher wirkenden Gmünder Angriffsbemühungen. Den
18:
11-Rückstand verkürzten die DJKlerinnen zwar noch einmal um vier Zähler, gingen dann aber in der erschreckend schwachen Schlussphase, in der das vorhandene Potential nicht ausgeschöpft wurde, mit
15:
25 unter. Dass die Regionalligasaison gewiss kein Selbstläufer ist, sind sich alle bewusst, dennoch könne man mit
12:
6-Punkten zufrieden in die Weihnachtspause gehen, so Feistritzer.
DJK Gmünd: Buchner, Denzinger, Federsel, Feistritzer, Hartwich, Höger, Merinsky, Rößler, Tischer.
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