Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Dienstag, 15. Dezember 2009

Volksbank zeigt Ausstellung mit Meißener Porzellan /​Gestern Abend gut besuchte Vernissage

Zuletzt war sie in der Eremitage in St. Petersburg zu sehen, jetzt ist sie in Gmünd. Gestern Abend eröffnete die Volksbank eine Ausstellung mit Meissener Porzellan. Von Manfred Laduch

SCHWÄBISCH GMÜND. Ein sehr zufriedener Direktor Udo Effenberger begrüßte gestern Abend die Besucher im voll besetzten Gustav-​Klimt-​Saal der Volksbank. War es ihm doch nicht nur gelungen, eine wahrhaft sehenswerte Ausstellung nach Gmünd zu holen, sondern zur Eröffnung auch Diane, Herzogin von Württemberg, begrüßen zu dürfen, deren Engagement für benachteiligte Kinder in der ganzen Welt er mit Hochachtung würdigte.
Effenberger ließ kurz die Geschichte des „Weißen Goldes“ Revue passieren – die Porzellanmanufaktur in Meissen feiert 2010 ihr 300-​jähriges Bestehen. Der Bankdirektor verbeugte sich rhetorisch vor den Künstlern, die die über 100 Ausstellungsstücke geschaffen hatten. Werke, die zum Teil mit einhaarigen Pinseln bemalt wurden.
Kurt Krockenberger aus Grunbach, aus dessen Sammlung die Objekte stammen, wusste sehr kurzweilig über seine Leidenschaft zu berichten. „Der hat nen Vogel“ hätten Bekannte über ihn gesagt, weil er „das kitschige Zeug“ sammle. wobei das Zufall gewesen sei. In dem von ihm geführten „Haus der Kunst“ sei Porzellan aus den ersten vier Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts lange schlicht unverkäuflich gewesen. Eine mit zwei Weltkriegen und Wirtschaftskrise immerhin sehr turbulente Zeit.
Nicht in China, sondern in Meissen sei das Porzellan erfunden worden, wie wir es heute kennen. Krockenberger berichtete über die recht spannenden Umstände der Ausstellung von Februar bis Mai in St. Petersburg. Abschließend überreichte Direktor Effenberger an Herzogin Diane einen Scheck für die Salvator-​Sanierung.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen