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» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 17. Dezember 2009

Keine Gartenschau für Göppingen bis zum Jahr 2020

Der Ministerrat hat am Dienstag bekanntgegeben, in welchen Städten in den Jahren von 2015 bis 2018 die Landesgartenschauen und Grünprojekte stattfinden werden. Göppingen hatte sich für eine Landesgartenschau beworben, kommt aber nicht zum Zuge.

SCHWÄBISCH GMÜND/​GÖPPINGEN (pm). „Mir wurde mitgeteilt, dass unser Konzept sehr positiv aufgenommen worden ist“, erläutert Oberbürgermeister Guido Till. „Allerdings ist die Einbeziehung der Gleisanlagen nahe des Hauptbahnhofs, und die Unsicherheit, ob alle Flächen erworben werden können, einer der Gründe, die gegen Göppingen sprachen.“
„Auch wenn ich es bedaure, dass unser stimmiges Konzept keinen Zuschlag erhalten hat, muss ich gestehen: Angesichts der sich sehr ungünstig entwickelnden Haushaltszahlen wäre eine Millioneninvestition für eine Gartenschau in den nächsten Jahren für Göppingen äußerst schwierig geworden.“ Die Investitionskosten für Landesgartenschauen bewegten sich in den letzten Jahren zwischen sieben und 28 Millionen Euro. Hinzu kommen — auch dies ein Erfahrungswert — neun Millionen Durchführungskosten.
Göppingen hatte sich um die Ausrichtung einer Landesgartenschau im Zeitraum zwischen 2016 und 2024 beworben. Die Beurteilungs-​Kommission hatte sich im Juli die Konzeption der Gartenschau vor Ort erläutern lassen. Insgesamt gab es 18 Bewerbungen um die baden-​württembergische Landesgartenschau. Wie groß die Chancen Göppingens auf eine Landesgartenschau der Jahre 2020 bis 2024 sind, ist noch nicht bekannt.
Göppingen hatte geplant, als übergeordnetes Thema das Wasser mit der Fils, Brunnen und Mineralwasser in unterschiedlichen Aspekten darzustellen. Auch die Verzahnung von Fils und Industrie und der gesamten Stadtgeschichte sollte den Besuchern vor Augen geführt werden.
 

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