Auch die Lego AG des Hans-Baldung-Gymnasiums nahm am internationalen Wettbewerb teil
Vor kurzem nahm die Lego AG des Hans-Baldung-Gymnasiums am Regionalfinale der First Lego League in Salach teil. Seit den Sommerferien hat sich die Arbeitsgemeinschaft von zehn bis 15 Schülern der Klassen 5 bis 10 gemeinsam auf diesen Wettbewerb vorbereitet.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Die „Heldele Stiftung“ aus Salach ermöglichte es dem Hans-Baldung-Gymnasium in diesem Sommer einen „Lego NXT
2.
0 Roboter“ anzuschaffen und dank eines finanziellen Beitrags des Fördervereins und des Elternbeirats konnte die Schule sich auch für die First Lego League anmelden. Dieser weltweite Roboter Wettbewerb findet seit
1999 statt. Im vergangenen Jahr haben in
49 Ländern über
100 000 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis
16 Jahren an dem Lego-Wettkampf teilgenommen. In ganz Deutschland fanden Anfang November an
26 verschiedenen Orten Regionalfinale statt. Am diesjährigen Regionalfinale in der Stauferlandhalle in Salach nahmen
14 Mannschaften aus ganz Baden Württemberg teil. In verschiedenen Wettbewerben mussten die Schüler ihr Können, ihre Kreativität und ihren Teamgeist zeigen. Die beiden besten Mannschaften eines jeden Regionalfinales qualifizieren sich für die Qualifikationswettbewerbe, bei denen man sich dann für das Deutschlandfinale qualifizieren kann. Die sehr junge und noch unerfahrene Mannschaft des Hans-Baldung-Gymnasiums musste bei dem ersten Wettbewerb noch Lehrgeld bezahlen, konnte aber in einzelnen Wettbewerben bereits gut Punkten und belegte in der Endabrechnung einen guten zehnten Platz. Vor allem in der Kategorie Roboterdesign konnte der Roboter des
HBG durch seine Einfachheit punkten. Den Schülern ist es gelungen mit den drei sehr genau ansteuerbaren Motoren und der Steuereinheit einen einfachen, mit Ketten angetriebenen Roboter zu bauen. Um den Roboter klein zu halten, wurde auf alle weiteren Sensoren verzichtet und der Roboter musste praktisch im Blindflug die entsprechenden Aufgaben lösen. Auch in dem eigentlichen Robocup, bei dem der Roboter in zweieinhalb Minuten möglichst viele Aufgaben auf dem
1,
20 Meter auf
2,
40 Meter großen Spielfeld lösen muss, schnitt das junge Team gut ab und konnte
150 der möglichen
400 Punkte erreichen. Die besten Teams in Göppingen konnten im Robocup
255 Punkte erzielen. Der Roboter musste auf dem Spielfeld bestimmte Punkte anfahren, Hindernisse überwinden, über eine Brücke fahren, Gegenstände einsammeln oder einfache Mechanismen auslösen. Alle Hindernisse und Gegenstände auf dem Spielfeld, sowie der Roboter sind aus Legotechnik gebaut. In der Wettbewerbskategorie Präsentation, in dem die Schüler einen sehr allgemein gestellten Forschungsauftrag bearbeiten und die Ergebnisse einer Jury präsentieren mussten, haben die Schüler des
HBG für die nächsten Jahre noch Entwicklungsmöglichkeiten. In diesem Schuljahr stand der gesamte Wettbewerb unter dem Thema Transport und die Schüler des
HBG bearbeiteten bei dem Forschungsauftrag die Problematik des Gmünder Bundesstraßentunnels und der Filteranlage des Tunnels. Sie stellten Vor– und Nachteile des Tunnels heraus und zeigen mögliche Verbesserungen auf. Der Wettbewerb, der am Sonntagmorgen um acht Uhr begann und bis zum Spätnachmittag dauerte, war von der Heldelestiftung professionell organisiert und hat den Schülern sehr viel Spaß gemacht. Die Kinder und Jugendlichen wurden von den Schiedsrichtern und Jurymitgliedern ernsthaft geprüft, beraten und gut betreut. Ein Fernsehteam war vor Ort und hat Livebilder vom Wettbewerb auf eine große Monitorwand übertragen. So konnte jeder Teilnehmer die einzelnen Robocup Spiele beobachten und sehen auf welche Art und Weise die Mannschaften die Problemstellungen lösten. Durch das Programm und den Wettbewerb hat die Moderatorin des Tigerenten Clubs Katharina Gast geführt. Der Heldele Stiftung ist es gelungen die Schülerinnen und Schüler für den Legowettbewerb zu begeistern. Das „
HBG–Team“ wird im nächsten Jahr sicherlich wieder an dem Wettbewerb teilnehmen, wenn es einen oder mehrere Sponsoren für die entstehenden Unkosten (Anmeldegebühr, Spielplan, etc.)) findet.
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