Eine berauschende Frage erhitzte die Glühwein-Gemüter auf dem am Sonntag zu Ende gehenden Weihnachtsmarkt sehr
Finales Wochenende auf dem Schwäbisch Gmünder Weihnachtsmarkt. Manfred Maile, Geschäftsführer der Touristik und Marketing GmbH, zieht positive Bilanz. Sicherlich auch viele Bürger und Besucher, denn man hatte mehr als drei Wochen lang Elchbar, Hafner & Co ins Herz geschlossen.
SCHWÄBISCH GMÜND
(hs). Bis in die letzten Tage hinein scheint eine zentrale Frage die Glühwein-Gemüter ganz besonders zu erhitzen. Und die war sogar wiederholt Thema von Anfragen und Diskussionen im Gemeinderat: Wird auf dem Gmünder Weihnachtsmarkt gegen den Schnapserlass verstoßen oder nicht? Oberbürgermeister Richard Arnold gibt dieses hochprozentige Anliegen als bekennender Schnapsbrenner von Herdtlinsweiler gerne ganz schnell an Ordnungs– und Kulturbürgermeister
Dr. Joachim Bläse weiter. Der versicherte, dass auch nachhaltige offene und auch verdeckte Tests und eigene Versuche zum Ergebnis geführt hätten, dass sich alle Standbetreiber strikt an das Schnapsverbot hielten. Allenfalls seien es „Aromastoffe“, die da in den Glühweinbechern aufgetaucht seien.
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&M-Chef Manfred Maile ergänzte gestern, dass es möglicherweise auch leere Schnapsflaschen gewesen seien, die zur Verwirrung beigetragen hätten. Diese seien im leeren Zustand nur zu Dekorationszwecken aufgestellt gewesen. Für den nächsten Weihnachtsmarkt kündigte Maile eine rechtzeitige Beratung und Entscheidung an, um von vorneherein ganz deutliche Regeln festzuzurren. Diese Weihnachtsmarkt-Frage sei im Vergleich zu anderen, durchaus berechtigten Sorgen angesichts von Alkoholverkauf bis in die Nacht hinein und entsprechenden Szenen ganz gewiss die allerkleinste.
Maile bestätigte, dass sich die Verantwortlichen bereits Gedanken machen über eine thematische und kulturelle Ergänzung des beschaulichen Marktgeschehens in der Vorweihnachtszeit. Denkbar ist die Einflechtung von historischen Marktständen vor der Kulisse der Johanniskirche. In und um Schwäbisch Gmünd gebe es ja zwischenzeitlich eine wachsende ehrenamtliche Begeisterung in Mittelalter– und Brauchtumsgruppen. Es müsse allerdings noch abgeklärt werden, ob es diesen Gruppen überhaupt möglich ist, eine dreiwöchige Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt zu gewährleisten. Auf jeden Fall dürfe ein solches Projekt nicht kommerziell, sprich mit überzogenen Eintrittssgeldern und anderen Kosten wie andernorts verbunden sein.
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