Bis Mittwoch kann während der Öffnungszeiten in der Volksbank erlesenes und sehr kostbares Meissener Porzellan der Jahre 1900 bis 1930 bewundert werden
Die Seerosen, mit denen sich die fürsorgliche Nixen-Mama schmückt, sind kaum größer als ein Stecknadelkopf – solche Schätze sind es, die bis Mittwoch in der Volksbank zu sehen sind.
SCHWÄBISCH GMÜND
(bt). Pfefferfresser, so lernen derzeit die Besucher der Volksbank in der Ledergasse, ist kein Schimpfwort, sondern ein farbenprächtiger tropischer Vogel. Porzellan geworden wie all die Affen, Bulldoggen und Antilopen, wie Harlekine, Indianer, Figuren aus dem russischen Ballett, die verkörperten Tugenden und die verspielten jungen Damen. Und das sind nur einige Schmuckstücke der Ausstellung „Weißes Gold – Meissener Porzellan
1900 bis in die
30er-Jahre“. Zur Verfügung gestellt wurden diese Exponate von der Familie Krockenberger, die das „Haus der Kunst“ in Remshalden führt und sich Jugendstil und Art Deco verschrieben hat – geschätzt als Verbindung von Eleganz der Form, Kostbarkeit der Materialien und Ausdruck der Farben. Einige sehr schöne Stücke dieser wohl größten privaten Meissen-Sammlung konnte Bankdirektor Udo Effenberger jetzt, vor Weihnachten, in seinen Gustav Klimt Saal nach Gmünd holen: „Ein bisschen Glanz in dieser Zeit; hier fangen auch die Augen an zu glänzen“.
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