Waldstetter Weihnacht: Heuer gestalteten Kinder und Jugendliche das fünfte Mal in der Stuifenhalle das Fest
Vor fünf Jahren fand unter dem Motto „ein Gemeindefest für die ganze Familie“ zum ersten Mal die Waldstetter Weihnacht statt. Jetzt zählt sie schon zu einem gern besuchten Fest in der Weihnachtszeit.
WALDSTETTEN (kos). So war es wieder am Sonntagnachmittag bei der
5. Waldstetter Weihnacht in der weihnachtlich geschmückten Stuifenhalle. Dort konnte Bürgermeister Michael Rembold viele große und kleine Waldstetter zum Familienfest begrüßen, das in enger Zusammenarbeit mit Schulen und Vereinen aus der Gemeinde am vierten Advent gestaltet wird. Schön geschmückt hatten in bewährter Weise die Waldstetter Landfrauen die Stuifenhalle. Der Schwerpunkt wurde dieses Jahr auf Programmbeiträge der Kinder und Jugendlichen aus Schulen und Vereinen gelegt. Ein schönes Programm hatten sie alle einstudiert, und dafür gab es von den vielen Besuchern viel Beifall. Viele wirkten dabei mit, und sie alle hatten seit Wochen fleißig an ihren Musik-, Gesangs– und Theaterstücken geprobt. Zur heimeligen Atmosphäre trug der Musikverein Waldstetten mit Kaffee, Kuchen, belegten Brötchen bei.
Der Schulchor der Franz-von-Assisi-Realschule Waldstetten unter Leitung von Sabine Albrecht und mit Beate Püll am Klavier begann den Nachmittag mit dem Kanon „In der Dunkelheit leuchtet uns ein Licht“ und vier Chorliedern, die durch zwei Solistinnen noch einen Farbtupfer erhielten. Bürgermeister Michael Rembold hielt dann die Jahresansprache. Dafür, dass alles so harmonisch funktioniert habe, dankte er den Gemeinde– und Ortschaftsräten, der Ortsvorsteherin von Wißgoldingen, Ingrid Banzhaf, der Kirche und den Schulleitern. Begrüßen konnte er auch wieder seinen Vorgänger, Altbürgermeister Barth. Heuer seien rund
250 Akteure auf der Bühne tätig. Denen wolle er danken wie auch den Landfrauen für die Ausschmückung der Halle und dem Musikverein für die Bewirtung. Der Schulchor und die Theatergruppe der Grund– und Hauptschule Bergschule und die Band der Musikschule überraschten dann mit dem zum Nachdenken anregenden Weihnachtsspiel „Stille Nacht, laute Nacht“ über die Herbergsuche von Maria und Josef. Die Idee dazu hatten Marianne Hahn, Monika Klette und Sandra Seitz, die das Spiel, für das alle viel Beifall bekamen, auch einstudierten. Nach einer Pause ging es unter der Leitung von Wolfgang Barth mit dem Chor und den Instrumentalisten der Grundschule Wißgoldingen mit schönen Liedern und Instrumentalstücken zur Weihnachtszeit weiter. Das Projektorchester des Akkordeonclubs Waldstetten unter Leitung von Martina Rieberger überraschte mit einer kleinen Konzertsuite und dann mit einem Weihnachtslieder-Medley, in dem das Rentier Rudolph mit der roten Nase nicht fehlte. Danach ging es weiter nach Amerika und mit Liedern aus der amerikanischen Weihnacht. Manfred Fischer leitete hier das Jugendorchester des Musikvereins Waldstetten. Der schöne Nachmittag wurde mit einem gemeinsamen Liedersingen abgerundet, das Bläserklassen der Bergschule unter Wolfgang Göser begleiteten.
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