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Donnerstag, 24. Dezember 2009
Leichtathletik, Regionalhallenmeisterschaft der B-Jugend: Robin Aichholz fegt in der Messehalle schnell über die Hürden
Mit Charlotte Heilig hat die LG Staufen wieder eine ganz schnelle Sprinterin. Robin Aichholz meistert mit erstaunlich guter Technik die Hürdenstrecke. Beide waren die großen Lichtblicke für die Rot-Weißen bei den ostwürttembergischen Hallenmeisterschaften in Ulm und holten überzeugend Titel. Von Hans Bendl
Auf der flachen
60-m-Distanz war Marius Gäßler im Vorlauf der Zweitschnellste unter den
22 Teilnehmern. Mit großartigen
7,
50 Sekunden unterbot er seine Bestzeit der letzten Saison um kaum glaubliche
59 Hundertstel. Robin Aichholz steigerte sich von
7,
87 auf
7,
64, Tim Peltzer von
8,
00 auf
7,
92 und Robin Breymaier von
8,
02 auf
7,
94 Sekunden. Christian Müller lief diese Strecke zum ersten Mal und wurde in
8,
79 Sekunden gestoppt. Das Finale beherrschte der Ulmer Marco Moll in
7,
48 Sekunden. Marius Gäßler lief als Dritter mit
7,
60 Sekunden exakt die Norm für die süddeutschen Hallenmeisterschaften. Die
7,
67 Sekunden von Robin Aichholz reichten zu Rang sechs. Über
60 m Hürden verbesserte sich der Lorcher schon im Vorlauf um sechs Hundertstel auf
8,
86, Robin Breymaier um
26 Hundertstel auf
9,
14. Christian Müller feierte auch auf dieser Strecke Premiere. Er benötigte
9,
22 Sekunden. Im Endlauf zeigte Robin Aichholz dann, was in ihm steckt. Mit feiner Technik verbesserte er sich erneut auf
8,
86 Sekunden und ließ die gesamte Konkurrenz hinter sich. Auch bei Robin Breymaier tat es einen weiteren Ruck nach vorne. Mit
9,
05 Sekunden unterbot der Waldstetter ebenfalls spielend die Norm von
9,
30 Sekunden für die Süddeutschen.
Tim Peltzer kam mit seinen
1,
60 m im Hochsprung nicht über Rang neun hinaus. Den Weitsprung sicherte sich Max Seltmann mit
6,
27 m. Mit derselben Weite, aber dem schlechteren zweitbesten Sprung wurde Marius Gäßler Vizemeister. Mit dieser Leistung hatte er nicht nur seinen Hausrekord um
44 Zentimeter, sondern auch die Norm für die baden-württembergischen Titelkämpfe um
17 Zentimeter übertroffen. Auch bei den vier anderen
LG–Springern war zu merken, dass mit Lutz Dombrowski nun ein ausgewiesener Spezialist das Training übernommen hat. Robin Aichholz (
5.) verbesserte sich von
5,
58 m auf
6,
09 m, Christian Müller (
7.) von
5,
50 m auf
6,
07 m, Robin Breymaier (
8.) von
5,
82 m auf
6,
03 m und Tim Peltzer (
13.) von
5,
17 m auf
5,
51 m. Für Robin Breymaiers
11,
94 m gab es im Dreisprung Bronze. Schon
11,
00 m hätten für die Teilnahme an den Landesmeisterschaften gereicht.
Hochklassig verlief der
60-m-Wettbewerb der weiblichen B-Jugend. Im Vorlauf überzeugte die seitherige A-Schülerin Charlotte Heilig bereits mit der zweitbesten Zeit von
8,
14 Sekunden. Als Viertschnellste knackte auch Verena Beyer mit
8,
37 Sekunden die süddeutsche Norm von
8,
40. Julia Köpf lief
8,
56, Melanie Breymaier
8,
97 (bislang
9,
04) und Eva Maria Begemann
9,
34 Sekunden. Das Finale brachte dann eine überraschende Wendung. Die Ulmer Titelverteidigerin Nina Moll steigerte sich zwar von
8,
11 auf
8,
01 Sekunden, aber Charlotte Heilig zauberte sensationelle
7,
98 Sekunden aus dem Hut und stürzte sie vom Thron. Was die Zeit wert ist, ist daran zu erkennen, dass die Norm für die deutschen A-Jugend-Hallenmeisterschaften der drei Jahre älteren
7,
95 Sekunden beträgt! Verena Beyer kam mit
8,
41 Sekunden auf Platz vier.
Auch im Vorlauf über
60 m Hürden überraschte Charlotte Heilig. Mit
9,
38 Sekunden unterbot sie ebenso wie Julia Köpf (
9,
41) klar die süddeutsche Norm (
9,
60). Lena Bryxi verbesserte sich um zwei Hundertstel auf
9,
66, bei Verena Beyer blieben die Uhren bei
9,
78 Sekunden stehen. Der Endlauf sah dann die Ulmerin Emelie Henn mit
9,
06 Sekunden in Front. Charlotte Heilig erkämpfte sich die Vizemeisterschaft in starken
9,
21 Sekunden und Julia Köpf wurde in
9,
42 Sekunden Vierte. Eine bittere Niederlage musste Titelverteidigerin Lena Bryxi im Hochsprung hinnehmen. Mit derselben Höhe von
1,
63 m, aber mehr Fehlversuchen wurde sie von der deutschen Schülermeisterin im Block Sprint/Sprung, Rebecca Rapp (
LG Filstal), abgefangen. Melanie Breymaier wurde mit
1,
46 m Siebte, Eva Maria Begemann mit
1,
38 m Neunte. Mit
5,
18 m wurde Titelverteidigerin Lena Bryxi im Weitsprung lediglich Vierte. Die Plätze sieben und acht belegten Julia Köpf (
5,
05 m) und Verena Beyer (
5,
01 m). Für Charlotte Heilig bedeuteten
4,
83 m Rang elf, für Melanie Breymaier
4,
35 m Rang
17. Alleinunterhalterin im Dreisprung war Julia Köpf. Die Hallenlandesmeisterin gab sich mit
10,
76 m zufrieden.
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