Weihnachtskolloquium der Fachschaft Geographie an der Pädagogischen Hochschule
Eine Reise der etwas anderen Art führte nicht einmal vor die Tore der Hochschule. Einerseits. Andererseits stellte sie Länder überall auf der Welt vor.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). An der PH Schwäbisch Gmünd fand das
6. Weihnachtskolloquium der Fachschaft Geographie statt. In zehn Einzelvorträgen berichteten angehende Geographielehrerinnen und –lehrer sowie PH-Dozenten von ihren Exkursionen, Praktika und Individualreisen in zahlreiche Länder der Erde: Namibia, Hong Kong, Kentucky, Iran und São Miguel waren dabei ebenso vertreten wie Griechenland, Taiwan, Tunesien und Marokko.
Vielfalt und Gegensätze waren das Motto des Abends:
Prof. Dr. Lothar Rother berichtete über die Studienreise nach Iran und appellierte in seinem Vortrag für mehr Respekt vor dieser Kulturnation und insbesondere für den Abbau von Vorurteilen. Über Kentucky und damit über weniger bekannte Seiten der
USA berichtete Alex Litvinov und stellte dabei seine persönlichen Eindrücke über den amerikanischen Bundesstaat vor, den er im Zuge der Summer School bereiste. In die
1000 Gesichter von Peru blickte Simeon Knauß und informierte über seine Privatreise in den südamerikanischen Staat.
Reisen abseits des Pauschaltourismus
Dass Griechenland, Tunesien und Marokko abseits des Pauschaltourismus spannende Reiseziele sind, zeigten Andre Knaus und Melanie Nothdurft, Martin Stengelin sowie Onur Balci und Markus Merk mit ihren Berichten über Geographie-Exkursionen. Die PH-Absolventin Karin Berger berichtete über die Ehemaligen-Exkursion nach Namibia und schlug einen Bogen vom Fish-River-Canyon zum Boden eines ehemaligen Sees im Nationalpark Ethosha. Fabian Herre, der eine Auszeit nach seinem Examen nahm und São Miguel bereiste, berichtete über das faszinierende Naturparadies auf der Azoreninsel. Gleich zweifach vertreten war China:
Dr. Burkard Richter ging in seinem Vortrag über Taiwan auf das Hightech-Land im Schatten der Volksrepublik ein. Manfred Vogt stellte seine Eindrücke von Hongkong als Metropole auf begrenztem Raum vor.
Auch in diesem Jahr wurde der Geografie-Preis für großes Engagement im Fach vergeben. Preisträger
2009 sind die PH-Studierenden Fabian Herre und Nicole Heidrich. Susanne Hartleb, Akademische Rätin und Diplom Pädagogin im Fach Geographie, hob in ihrer Laudatio hervor, dass die beiden den Preis erhalten haben, weil sie unzweifelhaft hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Fach Geographie erbracht haben und sich als „geographisches Tandem“ zuverlässig, eigenständig und kreativ für ihre Mitstudierenden einsetzten.
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