Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Sport | Donnerstag, 03. Dezember 2009

Fußball: Ausschuss der Schiedsrichtergruppe Gmünd beim Doppelpass-​Stammtisch zu Besuch

Lange geplant und nun endlich umgesetzt wurde der Besuch der Gmünder Schiedsrichtergruppe beim Fußball-​Stammtisch des Deutschen Sportfernsehens (DSF) in München.

Die Gmünder hatten Glück, denn ausgerechnet in der Sendung am vergangenen Sonntag standen die Schiedsrichter bei den Diskussionen im Mittelpunkt. Der Wolfsburger Trainer Armin Veh war einmal mehr Leidtragender einiger unglücklicher Entscheidungen. Trotzdem suchte er keinesfalls die Schuld bei den Unparteiischen, sondern kritisierte seine Mannschaft für die verlorenen Punkte gegen Nürnberg und Bremen. Nicht selbstverständlich in einer Zeit, in der die Trainer schnell unter Druck geraten. Gefallen hat die Diskussion auch den Vertretern der Schiedsrichtergruppe Gmünd. „Wir haben Glück gehabt, dass es ein passendes Thema gab. Moderator Jörg Wontorra meinte schon beim Warm-​Up vor der Sendung, dass geschickt sei, dass Schiedsrichter im Publikum sitzen“, erklärt der Obmann der Gruppe, Frank Dürr. Der Referee des TV Herlikofen sollte noch später in der Sendung seinen großen Auftritt haben, als er von Co-​Moderator Oliver Schwesinger zu den strittigen Situationen des Bundesliga-​Wochenendes befragt wurde. Nervös war er, der Chef der Schiedsrichter, doch er machte seine Sache gut. „Man muss es positiv sehen, wann hat man schon einmal das Glück, die Chance miteinbezogen zu werden“, freute sich Dürr.
Perfekt vorbereitet hatten sich der erweiterte Ausschuss der Schirigruppe auf den Auftritt im DSF. Extra wurden orange und gelbe T-​Shirts machen lassen. Nicht, um um jeden Preis aufzufallen, sondern, weil es vom Sender durchaus eine vorgebene Kleiderordnung gab. „Wir sollten möglichst nicht in schwarz oder weiß erscheinen“, erklärt Dürr.
Schon am Samstag war die kleine Abordnung in der bayrischen Landeshauptstadt eingetroffen, besuchten den Münchner Weihnachtsmarkt und das Hofbräuhaus. „Ein bisschen Kultur“, wie Dürr mit einem Schmunzeln sagt. Dabei erstanden sie im Hofbräuhaus ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Meine Fee“. Für den ehemaligen Obmann der Gmünder, Berthold Reck, das perfekte Geschenk für Studiogast Armin Veh. Nach der Diskussionsrunde wurde das Präsent überreicht und Veh stand gerne zum gemeinsamen Erinnerungsfoto bereit. Das berühmte „Phrasenschwein“ wurde von den Gmündern mit 50 Euro gefüttert.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen